"Kleines gallisches Dorf"

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Einiges zu sehen gab es am Stand von Waldkraiburg. Damit hob man sich auf der Expo Real ab von vielen anderen Ausstellern. Unser Bild zeigt (von links) Stadtwerkechef Norbert Weigl, Stadtmarketingchef Markus Stern, Bürgermeister Klika, Miss Bayern und Ex-Miss Waldkraiburg Tanja Maderholz am Modell "Herzogshart". Daneben: Wolfgang Langmeier, Vorstand Vertrieb und Business Development der Jochen Schweizer Projects AG.

Waldkraiburg/München - Auf der Expo Real wurden viele Gespräche mit möglichen Investoren geführt. Bürgermeister Klika spricht von Erfolg - wenn es auch noch keine konkreten Deals gibt.

Drei Tage lang führten Bürgermeister Siegfried Klika und die Geschäftsführer der städtischen Gesellschaften auf der Expo Real in München Gespräche mit möglichen Investoren für ihre visionären Projekte. Klika spricht von einem Erfolg - wenn es auch noch keine konkreten Deals gibt.

Die Stadt Waldkraiburg hat sich mit ihrem Messestand auf der Expo Real, der Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, präsentiert. Bürgermeister Siegfried Klika war auch bei der Eröffnung dabei. Sein Eindruck: "Wir waren ein kleines gallisches Dorf im Zentrum der Macht." Auf der Expo Real sei die ganze große Finanzwelt unterwegs. Der Messestand befand sich neben der riesigen Lounge der Stadt Barcelona, was Klika als "Standortvorteil" wertete. "Denn durch die offene Gestaltung der Spanier haben die Besucher einen freien Blick auf uns gehabt", so der Bürgermeister.

"Das Interesse der Besucher an unserem Stand war sehr groß", berichtet Sonja Goschy von der Stadtmarketing GmbH. Das habe daran gelegen, dass auf der Messe wenig Einzelprojekte vorgestellt wurden. Anders am Stand Waldkraiburgs. Hier wurden drei Projekte präsentiert, die noch Traum oder aber schon halb Wirklichkeit sind.

Etwa das Gewerbegebiet. Der Verkauf von Grundstücken könnte schnell beginnen. Anders die Idee, aus dem Alten Bahnhof ein Hotel der Zuggeschichte zu machen. Oder gar, den Gasteig, der in alten Forstverzeichnissen als "Herzogshart" geführt wird, zu einer modernen Wohnanlage mit Hotel und etwa Thermalbad zu machen. Das ist eine Vision (siehe unten stehenden Bericht).

"Das haben wir auch kenntlich gemacht", so Goschy, die von der Atmosphäre berichtet. Viele Stände seien sehr puristisch gewesen, es wurden oft nur Einzeltermine abgehalten, zu sehen gab es zum Teil nicht viel.

Da konnte die Stadt mit ihrem informativen und interaktiven Stand punkten. Man füllte eine Nische zwischen den Ständen, die von einem Verbund von Städten, etwa der Metropolregion München, oder von Regionen, nur harte und weiche Standortfaktoren auflisteten, berichtet Goschy.

Man habe rund 40 ernsthafte Investorengespräche geführt, dabei habe sich herauskristallisiert, dass sich der eine für den Hotelbau am Herzogshart begeistern könnte, der andere für die Therme. Ein potentieller Investor für die Gesamt-Vision "Herzogshart" sei nicht gefunden.

Der Erfahrungsaustausch mit anderen größenmäßig vergleichbaren Städten und Wirtschaftsförderern habe den Aufenthalt abgerundet. Nächstes Jahr will die Stadt wieder dabei sein, um weiterhin "so viele gute Kontakte zu knüpfen". Eine räumliche Nähe zum Stand der Metropolregion München werde anvisiert. Goschy: "Davon können wir nur profitieren."

kla

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