Kinder sehen mit den Augen der Autofahrer

Waldkraiburg - Zwei Klassen der Ferdinand-Porsche-Realschule durften am Freitag an dem ADAC-Programm "Hallo Auto" teilnehmen. Dabei bekamen die Kinder die Möglichkeit mit den Augen der Autofahrer zu sehen.

Am Freitagvormittag nahmen zwei sechste Klassen der Ferdinand-Porsche Realschule in Waldkraiburg an dem vom ADAC geförderten Programm "Hallo Auto" teil.

Von der Reaktion bis zum vollständigen Stillstand fährt ein 50km/h schnelles Auto noch fast 25 Meter weiter. Eine lange Strecke, bedenkt man, dass im Ernstfall Millimeter über ein Kinderleben entscheiden können: Was passieren kann, wenn ein Kind achtlos über die Strasse läuft, lernen deshalb Schülerinnen und Schüler im interaktiven Verkehrsunterricht "Hallo Auto". 

Kinder können zwar theoretisches Wissen aufnehmen, praktische Schlüsse daraus zu ziehen in aller Regel nicht. Deshalb setzt der ADAC Südbayern bei "Hallo Auto" auf "learning-by-doing".

Kinder bei ADAC-Programm "Hallo Auto"

 Vom Beifahrersitz aus lösen die zehn bis zwölf-jähirgen Kinder selbst eine Vollbremsung aus und erfahren so, warum ein herannahendes Auto nicht sofort, sondern erst entscheidende Sekunden später anhalten kann. Bei Demonstrationsfahrten auf trockener und nasser Fahrbahn werden Fünftklässler an Haupt- und Realschulen für die Gefahren des Strassenverkehrs sensibilisiert.

Dabei dreht sich alles um die lebensrettende Formel "Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg". Eine unkonventionelle Lernmethode mit Spassfaktor, die bei Schülern und Lehrern sehr gut ankommt. Seid Beginn 1989 hat der ADAC Südbayern über 205.000 Kinder fit für die Gefahren des Strassenalltags gemacht. Und die Erfolgsgeschichte "Hallo Auto" für Mädchen und Buben der fünften Klassen an Haupt- und Realschulen hält unvermindert an.

Rubriklistenbild: © fib/GS

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