Vorschlag des Fördervereins Stadtmuseum kommt nicht zum Tragen

Keine neuen Namen für die Mittelschulen

Waldkraiburg - Die Benennung der Mittelschulen nach den beiden ersten Bürgermeistern der Stadt Waldkraiburg, Hubert Rösler und Josef Kriegisch, ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Das teilte kürzlich Bürgermeister Siegfried Klika dem Vorsitzenden des Fördervereins Stadtmuseum, Altbürgermeister Jochen Fischer, mit. Der Förderverein hatte den Vorschlag gemacht, die Diesel-Mittelschule nach Rösler und die Liszt-Mittelschule nach Kriegisch zu benennen, um die Lebensleistung der beiden Kommunalpolitiker für die Stadt zu würdigen.

Schulen dagegen

Voraussetzung für die Umbenennung einer Schule ist allerdings die Zustimmung des Schulaufwandsträgers, in diesem Fall der Stadt, der Lehrerkonferenz, des Elternbeirates und der Schülermitverantwortung. Laut Stellungnahmen der beiden Rektoren, Birgit Huber-Heinrich und Klaus Neßler, hatten sich die Mittelschulen aber gegen eine neue Namensgebung ausgesprochen. Unter anderem wird dabei darauf verwiesen, dass die zur Diskussion stehenden Namen Schülern, Lehrern und Eltern nicht bekannt seien und dass sich neue Schullogos, Briefköpfe und Flyer auf den bestehenden Namen beziehen.

Förderverein bedauert Ablehnung

Mit Bedauern nimmt Jochen Fischer die ablehnenden Stellungnahmen zur Kenntnis. Er wertet sie als Indiz dafür, dass sich die Schulen "zu wenig mit der Geschichte der Stadt beschäftigen". Es handle sich bei Rösler und Kriegisch um herausragende Persönlichkeiten. Fischer verweist erneut auf die Praxis in anderen Städten, insbesondere auch der Vertriebenenstädte, frühere Bürgermeister, mit Straßennamen oder der Benennung öffentlicher Gebäude zu ehren.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Region Waldkraiburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser