Keine Daumenschrauben für Manager

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Der 17-jährige Rainer Frings erreichte beim volkswirtschaftlichen Schülerwettbewerb der Münchener Uni den zweiten Platz. Unser Bild zeigt ihn eingerahmt vom Schulleiter Joachim Hellwig (links) und seinem Wirtschaftslehrer Jürgen Meyer.

Waldkraiburg/München - "Müssen Managergehälter begrenzt werden?" Mit diesem Thema belegte der 17-jährige Gymnasiast Rainer Frings den zweiten Platz bei einem Uni-Wettbewerb!

Platz zwei für Rainer Frings aus Aschau - im Wettbewerb der volkswirtschaftlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München.

Sein Wirtschaftslehrer Jürgen Meyer machte ihn darauf aufmerksam. In seiner Arbeit geht der Schüler der 13. Klasse der Frage nach, welche juristischen Grundlagen es für die Festlegung dieser Gehälter gibt und inwiefern sich im Gesetzeskatalog Möglichkeiten zu deren Begrenzung anbieten.

Nach Recherchen über die Funktionsweise der Vergütungsstruktur kam er zu dem Ergebnis, dass die Frage an sich verneint werden muss, da nicht die Gehälter das eigentliche Problem darstellen, sondern die anderweitigen Belohnungssysteme wie die sogenannten "Boni", die viele Manager dazu verleiten, hohe Risiken einzugehen, um kurzfristige Gewinnmaximierungen zu erreichen.

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Tags der offenen Tür der LMU in der prächtigen Aula statt. Der junge Aschauer bekam eine Ehrenurkunde und 150 Euro überreicht.

re/Waldkraiburger Nachrichten

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