Jobcenter ab 1. Februar

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In dieses Gebäude in der Teplitzer Straße zieht das Jobcenter Mühldorf mit einer Außenstelle. Ab dem 1. Februar 2013 sind 18 Mitarbeiter für die Bürger da, wenn es um Vermittlung, Antragstellung und Unterhalt geht.

Waldkraiburg - Das Jobcenter Mühldorf am Inn eröffnet zum 1. Februar 2013 eine Außenstelle in Waldkraiburg. "Wir wollen näher am Kunden sein", sagt Geschäftsführer Christian Girgnhuber.

Die Bürger im westlichen Landkreis - bis Maitenbeth - haben künftig nicht mehr so weit, wenn sie ins Jobcenter müssen, um etwa Antrag auf Arbeitslosengeld zu stellen, denn zum 1. Februar 2013 eröffnet das Jobceter Mühldorf eine Außenstelle in Waldkraiburg in der Teplitzer Straße. Sitz wird das Geschäfts- und Mietshaus der Firma K-Immobilien, vertreten durch Hans Köck, das sich gerade in der Fertigstellung befindet.

18 Mitarbeiter werden sich in den Räumlichkeiten im ersten Obergeschoss um Fragen der Bürger kümmern, wenn es um Arbeitsvermittlung, Antragstellung und etwa Unterhalt geht, erklärt Geschäftsführer Christian Girgnhuber auf Anfrage.

Waldkraiburg sei die größte Stadt im Landkreis und hier habe man das meiste Klientel. Mit der neuen Filiale wolle man näher am Kunden sein und für Waldkraiburg und Umgebung einen Service bieten. "Die Erreichbarkeit unserer Kunden ist uns wichtig", so Girgnhuber.

Nach den Todesschüssen auf eine Jobcenter-Mitarbeiterin in Neuss vor kurzer Zeit drängt sich die Frage auf, welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, zumal man bei einem Neubau baulich noch eingreifen könnte. "Wir wollen weder unsere Mitarbeiter ein- noch die Kunden aussperren. Daher wird es keine Schalter mit Panzerglas geben", antwortet der Geschäftsführer. Aber man werde das Sicherheitskonzept für das Personal überarbeiten. "Wir wollen größtmögliche Sicherheit für unsere Angestellten, aber keine Barriere zu den Bürgern." Die schlimme Tat in Neuss habe man sich zu Herzen genommen. Allerdings würden Mitarbeiter grundsätzlich speziell geschult, die Kunden einschätzen zu lernen und sensibel mit ihnen umzugehen. "Metalldetektoren und Sicherheitspersonal wie in den Amtsgerichten - das wollen wir nicht. Neuss war eine Einzeltat, deswegen kann man nicht alle anderen Kunden kriminalisieren", lautet seine Überzeugung.

Über das Investitionsvolumen will Girgnhuber nichts sagen. Die Filiale in Waldkraiburg wird auch "Jobcenter Mühldorf am Inn" heißen.

kla/Waldkraiburger Nachrichten

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