Jahreshauptversammlung bei der RHS

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Jettenbach - Ende Januar fand die Jahreshauptversammlung der Rettungshundestaffel Inntal e. V. statt. Der Vorsitz zog Bilanz:

47 Mal mussten die Teams der Rettungshundestaffel Inntal e. V. im letzten Jahr ausrücken, um vermisste Personen zu suchen. In ihrer Jahreshauptversammlung am 21. Januar präsentierten sie ihren aktiven und passiven Mitgliedern eine sehr positive Bilanz.

Die 1. Vorsitzende Heidi Schmalwieser begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder. Ihren Ausführungen zufolge wurden die Teams der RHS Inntal e. V. in ihrem Zuständigkeitsbereich des Polizei Präsidiums Oberbayern Süd 47 Mal im letzten Jahr von der Polizei alarmiert bzw. zu Einsätzen hinzugezogen. Darunter waren auch einige erfolgreiche Lebendfunde der RHS Inntal zu verzeichnen, wie z.B. eine vermisste Person in Oberaudorf, die bei einer Wanderung abgestürzt war, oder das Auffinden einer Person, die aus einem fahrenden Auto auf die Autobahn gesprungen ist.

Leider hat die Suche nach Vermissten nicht immer ein gutes Ende, wie gleich der erste Einsatz am Neujahrstag 2012 gezeigt hat. Hier konnten Mantrailer (Personenspürhunde) der RHS Inntal e. V. die vermisste Person leider nur noch tot aufspüren.

Es ist mehr als anerkennenswert, wie die 1. Vorsitzende weiter ausführte, was unsere Teams im vergangenen Jahr geleistet haben. Wenn man bedenkt, dass die RHS Inntal e. V. keinerlei staatliche Unterstützung erhält und aufgrund ihres Budgets, dass sich "nur" durch Mitgliedsbeiträge und Spenden erstreckt, schon alleine deswegen nicht in der Lage ist alles selbst zu finanzieren und die Aktiven deshalb viele Kosten selber übernehmen müssen, kann man den Teams gar nicht oft genug danken für ihre Bereitschaft und für ihr Engagement. Auch dass die Aktiven alle mit ihren Privatautos zu den Einsätzen fahren zeigt, dass wir hoch motivierte Kollegen, mit dem einzigen Ziel Menschenleben zu retten, haben, so Frau Schmalwieser.

Bilder von der Hundestaffel

Laut Bericht von Ausbildungs- und Staffelleiter Kurt Schmalwieser trainieren die RHS Inntal e. V. Teams drei bis vier Mal die Woche an unterschiedlichen Orten. Bei verschiedenen Präsentationen und Vorführungen konnte man auch mehr über die Arbeit von Rettungshunden  erfahren.

Weiter erklärte Herr Schmalwieser, dass im November fünf weitere Teams die Rettungshundeprüfung nach DRU (Deutsche Rettungshunde Union e. V.) Prüfungsstandard in der Sparte „Fläche“ erfolgreich bestanden haben. Diese Rettungshundeteams wurden bei der Deutschen Rettungshunde Union von einem unabhängigen und externen Prüfungskomitee, bestehend aus zwei Polizeibeamten, überprüft.

Zudem werden 2012 weitere fünf Flächen und drei Mantrailer-Tems, nach diesem Prüfungsstandard, ihr Können unter Beweis stellen. An dieser Stelle möchten wir unseren zahlreichen großzügigen Sponsoren und Spendern für ihre Unterstützung im Jahr 2011 recht herzlich danken.

Weitere Infos über die Tätigkeiten der RHS Inntal e.V. unter http://www.rhs-inntal.de/

Pressemeldung RHS Inntal e.V..

Rubriklistenbild: © fib

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