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Innkanal teils trockengelegt

Darum sind am Stauwehr in Jettenbach derzeit Taucher im Einsatz

Bei der Wehranlage des Innkanals bei Jettenbach sind derzeit regelmäßig Taucher im Einsatz.
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Bei der Wehranlage des Innkanals bei Jettenbach sind derzeit regelmäßig Taucher im Einsatz.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Manch einem mögen Taucher, die derzeit immer wieder bei Jettenbach im Einsatz sind aufgefallen sein. innsalzach24.de hat sich erkundigt, was diese dort für den Kraftwerksbetreiber Verbund unternehmen.

Jettenbach/Töging - „Aktuell wird ja der Innkanal für Ertüchtigungs-Bauarbeiten in ein stehendes Gewässer umgewandelt beziehungsweise teilweise trockengelegt. Darum wird bei Töging ein Wall aufgeschüttet und bei Jettenbach der Einlauf geschlossen. Solange die Maßnahme läuft, werden regelmäßig Taucher in Jettenbach im Einsatz sein, um die Dichtheit und Absicherung des Stauwehrs zu prüfen und gegebenenfalls nachzubessern“, erläutert Wolfgang Syrowatka, Pressesprecher für die Region West bei der Verbund AG gegenüber innsalzach24.de.

Großprojekt Innkraftwerk: Taucher am Wehr in Jettenbach im Einsatz

Schon seit einiger Zeit liefen die Vorarbeiten für das neue Wasserkraftwerk in Töging im Inn. Von der geplanten Fertigstellung im Jahr 2022 hängen auch einige andere Projekte in der Region ab. Beispielsweise muss man deswegen in Aschau am Inn mit dem Ausbau der Unterführung in Klugham noch warten. Wiederum in Mühldorf am Inn wird derzeit geprüft, ob die Pläne für eine Unterquerung des Kanals trotz der Arbeiten möglich sind. Es soll bei gleichzeitig höherer Effizienz kleiner werden als ursprünglich geplant. Nach Fertigstellung sollen drei Turbinen mehr Strom liefern, als die 14, die derzeit im bestehenden Kraftwerk in Betrieb sind. Pro Jahr sollen so rund 700 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Die zusätzliche Produktion entspräche dem Verbrauch von etwa 40.000 durchschnittlichen bayerischen Haushalten. 

Bei Töging laufen derzeit Bauarbeiten, um den Innkanal teilweise trocken zu legen.

Eine Stellschraube dabei ist, laut Verbund, die Erhöhung des Wasserspiegels beim Wehr Jettenbach um 70 Zentimeter um eine Erhöhung der Fließgeschwindigkeit von derzeit 403,35 mVS auf 404,05 mVS. Die Bauarbeiten in Jettenbach fanden teils viel Interesse in der Bevölkerung. „Inzwischen sind die Baumeisterarbeiten dort weitgehend abgeschlossen“, so Syrowatka. Die neue Wasserspiegellage in Jettenbach erforderte auch eine entsprechende Anpassung der Abdichtung des Innkanals bis hin zum Kraftwerk in Töging. Außerdem finden umfangreiche Ertüchtigungsmaßnahmen statt.

Taucher noch des öfteren bei Jettenbach im Einsatz

Am Dienstag war das alte Innkraftwerk in Töging mit einem feierlichen Akt abgeschaltet worden. Nach der Abschaltung der alten Turbinen und dem Schließen der Schleusen zum Innkanal in Jettenbach soll nun mit Hochdruck an der Fertigstellung des neuen Krafthauses und dem neuen Zulauf gearbeitet werden. Im Februar soll dann die erste der insgesamt drei neuen Kaplan-Turbinen in Betrieb gehen und die beiden anderen im Zweimonatsrhytmus folgen. Das neue Kraftwerk soll dann voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2022 zum ersten Mal auf voller Leistung fahren. Der ertüchtigte Innkanal, der bis dahin nur noch ein stehendes Gewässer führt, wird dann eine um 70 Zentimeter höherer Wasserlinie haben.

Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging

Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging
Arbeiten zur Teil-Trockenlegung des Innkanals bei Jettenbach und Töging © fib/KS

„Wie gesagt, die Taucher werden in Jettenbach noch des öfteren zu sehen sein“, berichtet Syrowatka. „Das sind Spezialtaucher, die darauf trainiert sind unter den schwersten Bedingungen zu arbeiten. Der Inn ist ja ein Fluss mit teilweise sehr trübem Wasser. Das ist bedingt durch viel mitgeführtes Sediment. Daher kann man nicht nur rein nach Sicht arbeiten, sondern muss sich auch viel auf den Tastsinn verlassen. Solche Berufstaucher sind übrigens noch an zahlreichen anderen unserer Wasserkraftwerke im Einsatz. Die einzig andere Option wäre nämlich meistens, das Wasser abzulassen, was natürlich mit einem Kraftwerksbetrieb nicht vereinbar ist.“ Teilweise sei noch der Auslauf von Wasser in Jettenbach zu beobachten. „Die Arbeiten am Einlaufwerk sind noch nicht abgeschlossen, sollten aber recht bald beendet werden. Gewisse Restwassermengen sind zudem zu erwarten und stellen keine Probleme dar.“

hs

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