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Zeugnis der romanischen Baukunst – Das Schloss Jettenbach

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Jettenbach am Inn – Hoch über dem Inn thront das Schloss Jettenbach. Fragen zur Bauwerksgeschichte und seiner Bewohner beantwortet Graf Hans Veit zu Toerring-Jettenbach.

Wer erbaute das Schloss? Das war Etich von Schnaitsee um 1170.

Wieso wurde das Schloss an der heutigen Stelle gebaut? Weil der Standort am Inn strategisch vorteilhaft war.

Wie wurde der Zugang zum Schloss gesichert? Er wurde durch Abschnittsbefestigungen gesichert. Seit wann befindet sich das Schloss im Besitz Ihrer Familie? Seit dem Jahr 1255. Die Familie wurde dann später in den Grafenstand erhoben.

Welche sind die ältesten Teile des Schlosses? Der Kapellentrakt mit dem erneuertem Turm und der von zwei, heute gekappten, Türmen flankierte Torbereich.

Welcher Verwandte führte damals die ersten Baumaßnahmen aus? Es war Magdalena von Toerring ab 1503.

Seit wann gibt es das Brauhaus? Seit spätestens 1622 zurzeit von Johann Sigmund Freiherr von Toerring-Jettenbach, der die herzogliche Konzession erhielt.

Hatte die Nähe zum Inn auch Nachteile für das Bauwerk? Ja, um 1680 riss der Fluss unterhalb des Schlosses die Hofbauwiese und die Krautäcker weg. Daraufhin wurden die Ufer mit Steinen verbaut. In welchem Zustand befand sich das Schloss um 1700? Michael Wening beschreibt es in einem Stich so „Die das Tor flankierenden Türme trugen Zwiebelhauben. Es war eine rechtwinkelige Anlage mit vier Flügeln, aber noch nicht geschlossen, denn zwischen dem Tortrakt und dem Maxlrainer Stock gab es eine Lücke.“

Wann fanden weitere Baumaßnahmen statt? Das war von 1715 bis 1755 unter Feldmarschall Ignaz Felix Graf zu Toerring-Jettenbach.

Im welchem Jahr verloren die den Eingang flankierenden Türme ihre Zwiebelhauben? 1855 bei schweren Brandschäden. Die Türme wurden nicht mehr rekonstruiert. Wer bewohnte zu letzt das Schloss? Das waren Flüchtlingsfamilien nach dem zweiten Weltkrieg.

Bilder und Impressionen vom Schloss Jettenbach

Bilder und Impressionen vom Schloss Jettenbach

Rafael Raaber

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