20 Jahre Partnerschaft mit Mpwapwa

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Seit 20 Jahren besteht die Partnerschaft der evangelischen Kirchengemeinde mit Mpwapwa in Tansania.

Waldkraiburg - Seit 20 Jahren besteht die Partnerschaft der evangelischen Kirchengemeinde mit Mpwapwa in Tansania. Seither wurden im Ort Kongwa acht Kindergärten eingerichtet und Brunnen gebaut.

Die Kinder bekommen eine warme Mahlzeit pro Tag, Aidswaisen werden unterrichtet. Die Unterstützung aus Waldkraiburg setzt sich für Bildung und medizinische Versorgung ein.

Bilder vom Besuch in Mpwapwa

Zu Besuch in der Partnergemeinde Mpwapwa

Das Dekanat Mpwapwa in Tansania hatte den Gottesdienst für seine und die acht Partnergemeinden im Dekanat Traunstein vorbereitet, mit dem am Sonntag das 20-jährige Bestehen der Partnerschaft mit Kongwa von der Evangelischen Kirchengemeinde Waldkraiburg in eindrucksvoller Weise begangen wurde. Schon 1992 begann Elsbeth Grytzyk ihre völkerverbindende Arbeit, die sie bisher insgesamt zwölfmal in die Partnergemeinde in Afrika führte.

Spenden aus Waldkraiburg

Bereits beim gemeinsamen Gebet wurde deutlich, dass man dort auch in Zukunft vor allem den christlichen Glauben praktizieren und das gegenseitige Verständnis fördern will. Mit tatkräftiger Hilfe als Teil dieser weltweiten Partnerschaft wird weiterhin großer Wert darauf gelegt, die Grundrechte, etwa die auf Bildung und medizinische Versorgung, in dieser Kilimanjaro-Region zu verwirklichen.

In einer eindrucksvollen Präsentation stellte Joachim Grytzyk anschließend die Projekte vor, die in den 20 Jahren, großteils mit Spenden der Waldkraiburger Bürger, realisiert werden konnten. Im Dekanat wurden acht Kindergärten eingerichtet, von denen der in Kongwa derzeit 54 Kinder auch mit einer täglichen warmen Mahlzeit versorgt. Die Brunnenbauten und Regenwassernutzungsanlagen verschlangen zwar weit über 44.000 Euro, bringen aber auch mehr als 400 Familien Wasser. 495 Aidswaisen bekommen Unterstützung und können die Schule besuchen. 151 Schüler werden gegenwärtig in Kongwa unterrichtet und voller Stolz konnte Grytzyk darauf hinweisen, dass bis auf ein Kind alle die Prüfung geschafft haben. Ein Schüler-Stipendienfonds wurde ins Leben gerufen und viel Geld steckt man in die Ausbildung von Evangelisten, was die Kommunikation zwischen den Partnern erleichtert. Daran wird deutlich, dass die in diesem Bereich investierten 87.000 Euro mehr als sinnvoll angelegt sind. Nicht zuletzt sind es 18 Container, die in diesen 20 Jahren mehr als 150 Tonnen an Gütern - rund 350 Nähmaschinen und etwa Getreide für 77.000 Euro - von Waldkraiburg aus den Weg nach Tansania zurücklegten, der letzte im Mai (wir berichteten). So wird am 4. August erneut eine Delegation aus dem Dekanat, vorwiegend Waldkraiburger, nach Kongwa aufbrechen, getreu dem 20 Jahre alten und weiterhin bestimmenden Motto: "Miteinander Hoffnung pflanzen".

fis/Waldkraiburger Nachrichten

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