Hilge kämpft um Bischof-Bernhard-Haus

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Adrian Hilge, der SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt in Kraiburg.

Kraiburg - Bei einer gut besuchten Wahlversammlung stellte der junge SPD-Bürgermeisterkandidat Adrian Hilge sich selber und seine lokalpolitischen Pläne vor.

Das Interesse an der Wahlversammlung des SPD-Bürgermeisterkandidaten Adrian Hilge war groß, nahezu 50 Interessenten jeder Altersstufe waren gekommen, um die Vorstellungen des jungen Kandidaten zu erfahren und mit ihm zu diskutieren.

Nach der persönlichen Vorstellung machte Adrian Hilge deutlich: "Ich mache mir schon seit Jahren Gedanken über die Entwicklung des Marktes und habe mich deshalb auch schon frühzeitig auf verschiedenen Ebenen engagiert, zum Beispiel bei der Feuerwehr, im Jugendzentrum, beim Kreisjugendring oder als Jugendbeauftragter."

"Dann herrscht tote Hose"

Ein klares Statement gab er für den Erhalt des Bischof-Bernhard-Hauses mit dem großen Saal ab. "Der Verlust wäre dramatisch für Kraiburg, dann herrscht vielfach tote Hose", so Hilge, "denn die Remise ist kein Ersatz." Trotzdem sprach er sich dafür aus, die Remise mehr zu nützen und sie "zum Beispiel auch für private Veranstaltungen zu öffnen."

Nach seiner Meinung darf das Freizeitangebot im Markt und seinen Ortsteilen nicht weniger werden. "Es kann nicht sein, dass Spielgeräte abgebaut werden und nichts Neues hinzukommt", so Hilge, "und auch für die Skater muss endlich ein geeigneter Platz gefunden werden."

Wichtig sei ihm auch, dass die Gemeinde in Baugebiete investiere, "denn wir brauchen sowohl Gewerbegrundstücke wie auch attraktiven privaten Baugrund." Ebenso sei es für ihn sinnvoll, "auf den Dächern öffentlicher Gebäude Fotovoltaikanlagen zu installieren."

Ausführlich ging Adrian Hilge auf ein "Ideenmanagement" ein, das er als eine Art Plattform sieht, "die Leute zusammenführt, die bereit sind, sich in der Gemeinde zu engagieren und einzubringen und vorhandene Ideen unter einen Hut bringen." Er versprach, "so eine Aktionsgruppe auch dann zu gründen, wenn ich nicht Bürgermeister werde, um zum Beispiel einen Maibaum aufzustellen."

In einer sehr lebendigen, teilweise auch emotionalen Diskussion standen vor allem das Bischof-Bernhard-Haus, das Jugendzentrum sowie als unverschämte empfundene Kommentare im Mittelpunkt

ng/Mühdlorfer Anzeiger

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