Die heißesten Arbeitsplätze der Stadt

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Manchmal hilft nur noch: Wasser ins Gesicht!

Waldkraiburg  - Wenn das Thermometer auf Temperaturen um die 30 Grad klettert kommen alle ins Schwitzen. Wie aber geht's den Menschen, die an einem wirklich heißen Arbeitsplatz Dienst tun?

Wir haben uns umgehört.

Die Sonne brennt gnadenlos vom Himmel. Doch Hitzefrei gibt es weder für Straßenarbeiter, Pflasterer, Gärtner, Dachdecker, Zimmerer, Spengler, Grillmeister, Bade- und Saunameister, Kranfahrer, Pizzabäcker, Schmelzer und etwa Metallgießer - um nur einige heiße Jobs zu nennen. In vielen Büros, vor allem alter Gebäude mit schlecht isolierten Wänden, brütet derzeit auch die Hitze. Viele müssen ihre schweißtreibende Arbeit auch bei hohen Temperaturen unter freiem Himmel erledigen. Andere hantieren mit heißen Arbeitsgerätschaften. Da gilt das kleine Einmaleins der Sommerarbeit und die wichtigste Regel ist Durschtlöschen. Axel Pürkner , Bezirksverbandsvorsitzender der IG Bau Oberbayern rät bei Hitzearbeit mindestens drei bis fünf Liter Flüssigkeit zu trinken und mehrere kleine Ruhepausen einzulegen. "Wer permanent und ungeschützt in der Sonne arbeite, dem kann ein Hitzschlag drohen",so Pürkner. Schwindel, Übelkeit, Bewusstseinsstörungen seien Alarmsignale. Auch die Sonnencreme gehören zum Standard. Wer in geschlossenen Räumen in der Hitze arbeitet, etwa Gärtner im Glashaus , Metallgießer- und schmelzer oder gar Hendlbrater sollten diese Dinge - bis auf die Sonnencreme - ebenfalls beherzigen, denn Hitze ist immer eine Herausforderung für den Körper.

Wer nun wirklich den heißesten Arbeistplatz in der Stadt hat, konnte nicht eindeutig geklärt werden. Allerdings wollte keiner seinen Job mit einem der kühlsten Arbeitsplätze tauschen: Im Skianzug im Kühlhaus etwa bei Südfleisch arbeiten.

kla/Mühldorfer Anzeiger 

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