Heiße Reifen für den guten Zweck

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Die Sparte Tri and Bike bereitet gerade das zweite Radkriterium vor. Am 2. September wird die Innenstadt zur Radl-Rennstrecke. Heuer gibt es für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren ein "Fette-Reifen-Rennen" und Firmen können in Teams bei einem Staffelrennen antreten. Anmeldungen sind noch möglich.

Waldkraiburg - Die VfL-Sparte Tri and Bike veranstaltet heuer wieder das Radkriterium. Das Rundstreckenrennen findet am 2. September statt.

Neu sind heuer das "Fette-Reifen-Rennen" für den nicht lizenzierten Nachwuchs sowie ein Firmenrennen der hiesigen Betriebe.

Die Vorbereitungen für das Waldkraiburger Rundstreckenrennen am Sonntag, 2. September, laufen schon seit vielen Wochen. Alle Mitglieder helfen am Wettkampftag mit, etwa als Streckenposten oder hinter den Kulissen.

Aufgrund von städtischen Baumaßnahmen befinden sich Start und Ziel nicht am Stadtplatz, sondern vor dem Bischof-Neumann-Haus in der Adlergebirgsstraße. Der Rundkurs ist im Vergleich zu letztem Jahr noch kürzer, so dass die Fahrer noch öfter zu sehen sein werden und die Attraktivität für die Zuschauer noch höher sein wird, wie Tom Stecher von Tri and Bike erklärt.

Die verschiedenen Altersklassen gliedern sich in ein "Fette-Reifen-Rennen" für den nicht lizenzierten Nachwuchs, ein Firmenrennen der lokalen Betriebe, ein U13- und U15-Lizenz-Nachwuchsrennen sowie ein Rennen für B- und C-Lizenz-Amateur-Fahrer.

Im Vorfeld traten die Fahrer des Tri-and-Bike-Rennteams bereits seit Mai in diversen Rennen der Amateurklasse an. Am 2. September wird das Team vertreten durch die beiden "alten Hasen" Thomas und Markus Hegel sowie Tobias Frischmann und Josef Nickelbauer.

"Fette-Reifen-Rennen" für Kinder bis 13 Jahre

"Die Motivation des Teams ist groß, sich beim Rennen in der Heimatstadt gebührend zu präsentieren. Wir können gespannt sein, wie ihre Renntaktik aussehen wird", so Stecher.

Das "Fette-Reifen-Rennen" für Teilnehmer im Alter von sechs bis 13 Jahren startet um 13.30 Uhr und ist Teil einer Rennserie, die vom Radclub Deutschland organisiert wird. Die Reifenbreite muss mindestens 30 Millimeter aufweisen. Die Teilnahme ist kostenlos und es winken viele Preise, etwa ein Gutschein für einen Camping-Urlaub.

Auf der 900 Meter langen Strecke sind von den Kindern und Jugendlichen fünf Runden - das sind 4,5 Kilometer - zu fahren. Trotz des zeitgleichen Starts werden hier die Sieger in drei verschiedenen Altersklassen ermittelt. Richtige Verlierer wird es hier nicht geben, denn der Spaß am Radsport steht bei dem Rennen an oberster Stelle, heißt es Seitens Tri and Bike.

Firmen können bei Staffel antreten

Beim zweiten Start um 14 Uhr für die Fahrer des lizenzierten Nachwuchses der Klasse U13 und U15 gehe es etwas ernster zur Sache. Das Rennen geht über 20 Runden.

Im Anschluss, gegen 14.45 Uhr, werden lokale Firmen und Betriebe in einem Staffelrennen gegeneinander antreten. Tri and Bike ruft die Firmen auf, sich rege zu beteiligen. Mit vier Fahrern pro Team wird über zwölf Runden um den Titel der schnellsten Firmenmannschaft um die Wette gefahren. Der Veranstalter betont, dass hier der Spaß im Vordergrund steht - auch Mixed- oder Frauenstaffeln sind willkommen. Die Startgelder der Mannschaften werden der Tabaluga-Stiftung von Peter Maffay zur Verfügung gestellt. Damit sich beim Firmenrennen auch jeder im Rundkurs wohlfühlt, lässt Tri and Bike alle Fahrräder von City- über Tourenräder bis hin zum Rennrad zu. Nur Zeitfahr- und Liegeräder seien aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt.

Laut Tri-and-Bike-Team-Kaptitän Thomas Hegel ist die Strecke nicht zu anspruchsvoll, allerdings steige durch die Verkürzung der Strecke auf gerade einmal 900 Meter das Risiko für schwächere Fahrer, bei einem starken Fahrerfeld überrundet zu werden und somit aus dem Rennen vorzeitig ausscheiden zu müssen.

Der Start für das Hauptrennen der B- und C-Lizenz-Amateure ist gegen 15.15 Uhr geplant. Bei den 70 Runden, die zu meistern sind, werden 63 Kilometer zurückgelegt. Jede zehnte Runde ist eine für das Endergebnis entscheidende Wertungsrunde.

Bei den Sprints jagen die Rennfahrer mit einer Spitzengeschwindigkeit von über 50 Kilometer pro Stunde durch Waldkraiburgs Straßen. Um das Risiko von Stürzen und Zusammenstößen bei den hohen Geschwindigkeiten zu vermeiden, dürfen während des Rennens Zuschauer und Passanten nur an gekennzeichneten Überquerungsgassen unter Aufsicht eines Streckenpostens die Strecke überqueren.

Informationen bei Thomas Hegel unter Telefon 08638/889555 und über www.triandbike.de gelangt man zur Online-Anmeldung.

re/Mühldorfer Anzeiger

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