Heimspiel für Steys Holiday Revue

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Beim Finale wirbelte das gesamte Ensemble über die Bühne. Rudi Stey inszenierte mit seinem Team die "Holiday Waldkraiburg Revue" und baute die Geschichte seiner Heimatstadt ins Programm mit ein.

Waldkraiburg - Mit seiner neuen musikalischen Schau "Holiday - Reise um die Welt" gastierte Rudi Stey im Haus der Kultur. Er und sein Team lieferten ein perfektes Heimspiel im großen Saal ab.

Längst hat sich der aus der traditionsreichen Waldkraiburger Artistenfamilie stammende Rudi Stey in der Unterhaltungskunst einen guten Namen gemacht. Und so war sein Auftritt im großen Saal ein perfektes Heimspiel, das dem Beifall der Besucher sicher war. Noch dazu, da die Steys aus aktuellem Anlass, nämlich das 50-jährige Bestehen der Stadt und deren Gründung vor 60 Jahren, Waldkraiburg in den Mittelpunkt ihrer Schau gestellt haben.

Rudi Stey als Gilbert Becaud.

In Waldkraiburg beginnt die Weltreise, macht auch immer wieder Zwischenstation und endet im Finale mit einer glücklichen Heimkehr. Geschickt bezieht Rudi Stey in Wort und Bild die Geschichte der Stadt, ihre Besonderheiten, die Erfolge ihrer Bürger auf kulturellem, wirtschaftlichen und sportliche Gebieten in seine Programmfolge ein, ehe die Reise mit Musik und Tanz weitergeht nach Italien, Frankreich, England, Russland, Spanien, Südamerika.

Junge, temperamentvolle Tänzer und Sänger, Tänzerinnen, dabei auch seine höchst talentierte Tochter Sarah, begleiten ihn dabei mit viel Schwung und voller, überschäumender Lebensfreude. Da erklingen die großen Hits, zumeist von Rudi Stey interpretiert, von Eros Ramazotti, Gilbert Becaud, Santana. Und als Höhepunkt: Seine Schwester Renate Stey fegt als Edith Piaf alkoholgetränkt über die Bühne, dass der Champagner nur so spritzt.

Am schwingenden Ring unter der Bühnendecke wagt sich eine Tänzerin in die Lüfte, strapaziert die Lachmuskeln der Zuschauer eine Parodie auf ein Schwanensee-Pas de deux, zeigt ein Meister-Tanzpaar sein Repertoire in Paso Doble, Samba und Rumba. Eine Band um den Mühldorfer Pianisten Fritz Killermann mit sieben Solisten begleitet die ganze Schau musikalisch vollendet. Blitzschneller Kostümwechsel und eine gekonnte Ton- und Lichtregie lassen die Inszenierung zu einem homogenen Ganzen werden, bei dem Zuschauer und Akteure gleichsam mitgerissen werden. Das steigert sich sogar nochmals, wenn zum Finale überleitend vier Boogie-Paare der Waldkraiburger "Hot Socks" zum langen Schlussbeifall überleiten.

Kurzum: Ein gelungener Beitrag zum kulturellen Programm des Waldkraiburger Jubiläumsjahres.

kha/Waldkraiburger Nachrichten

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