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DNA-Spuren liefern Mann aus

Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

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Stinkt's oder stinkt's nicht?

Aschau - Über die Geruchsbelästigung durch die Hackschnitzelheizung, die der Gemeinde gehört, gab es eine schriftliche Beschwerde durch einen Anwohner. Das Thema kam im Gemeinderat zur Sprache.

In dem Schreiben heißt es, die Lebensqualität der Anwohner sei beeinträchtigt durch "dominierende Geruchs- und Schadstoffbelästigung" für alle Häuser in der Umgebung. Möglicherweise liege das daran, dass die Anlage unnötig viel befeuert werde. So könne man etwa im Sommer nicht mehr bei offenem Fenster schlafen.

Die Gemeinde berichtet von der Prüfung des Umweltingenieurs des Landratsamtes. Die Beeinträchtigungen treten vor allem in Sommernächten durch Inversionswetterlagen auf (Wetterlage in einem Hochdruckgebiet mit weitgehender Windstille, bei der eine Umkehr des vertikalen Temperaturverlaufs erfolgt. Dadurch sind die bodennahen Luftschichten kälter als die darüber liegenden Luftmassen; Anm. d. Red.)

Sein Tipp: Abhilfe kann man nur schaffen, indem man den Hackschnitzelbetrieb in den Sommernächten unterlässt. Er betont, dass es sich dabei um eine freiwillige Maßnahme der Gemeinde handeln würde, es bestehe keinerlei gesetzliche Verpflichtung.

Laut Bürgermeister Alois Salzeder ist diese schriftliche Beschwerde die einzige, die vorliegt. Franz Wicho sagte, wenn nur einer was rieche, könne es so schlimm nicht sein. "Wir sollten nur machen, was möglich ist, aber keine Purzelbäume schlagen." Ob er damit den Vorschlag des Bauhofes meinte, einen kleineren zusätzlichen Sommerkessel anzuschaffen, mit dem man wirtschaftlicher fahren könnte, wurde nicht klar.

Max Balhuber fragte, ob es nicht möglich sei, den Betrieb nur tagsüber zu fahren und fragte, wie hoch der Aufwand sei und ob das teurer werde. Laut Salzeder müsste dann auf Handbetrieb umgestellt werden. Er meinte, man könnte sich jetzt im Winter damit auseinandersetzen, um für den Sommer eine Lösung zu haben, etwa Angebote für einen kleinen Sommerkessel einholen. "Der riesige Kessel wird im Sommer ja nicht gebraucht."

Mühldorfer-Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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