Es kann wieder geplanscht werden

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Die Eltern schätzen das Planschbecken des Waldbades auch wegen der geringen Tiefe. Dort können die Kleinen auch gefahrlos alleine baden.

Waldkraiburg - Das Kinderbecken des Waldbades wurde komplett saniert und kann endlich wieder genutzt werden. Die Arbeiten kosteten 50.000 Euro.

Traurig blickten die Kleinen in den vergangenen Wochen in ihr Planschbecken im Waldbad. Statt tobenden Kindern waren dort die Handwerker aktiv. Seit Juni arbeiteten sie mit Hochdruck daran, das Kinderbecken von Grund auf zu sanieren. Doch endlich ist die Sanierung abgeschlossen und die kleinsten Badegäste können wieder ordentlich planschen.

"Wir haben uns relativ spät entschlossen, das Kinderbecken komplett zu sanieren und dann hat die Witterung einen schnelleren Abschluss der Arbeiten verhindert", so Norbert Weigl, der Leister der Stadtwerke, als er zusammen mit Bürgermeister Siegfried Klika das Becken inspizierte. Dieser schmiedete gleich Pläne, den Kleinkindbereich im Waldbad noch weiter auszudehnen und vielleicht mit einer kleinen Rutsche oder einem Wasserspiel aufzuwerten.

Für die Eltern hatte Weigl auch einen kleinen Trost parat, dass sie in diesem Jahr so lange auf das Planschbecken warten mussten: Jede Mama und jeder Papa, die sich an der Kasse melden werden zu einem kostenlosen Eis oder einem Kaffee eingeladen.

Jahr für Jahr fallen im Waldbad, bevor es für die Badegäste geöffnet wird, Sanierungsarbeiten an: Mal muss eine undichte Leitung ausgetauscht, mal kaputte Fliesen ersetzt, mal die Technik aufgepäppelt werden. Dieses Mal musste das Planschbecken komplett saniert werden. Das heißt, alle Fliesen sowie der Estrich mussten weggeschlagen und erneuert werden. Ein Vorhaben, das durch die widrigen Wetterbedingungen auch noch verzögert wurde. Dazu kam, dass die Arbeiter weder Sonnenschein noch Regen gebrauchen konnten. Deshalb musste ein großes Zelt aufgestellt werden. So haben sich die Sanierungsarbeiten rund sechs Wochen hingezogen und letztlich rund 50.000 Euro verschlungen. Dafür sind die Fliesen jetzt auch farblich unterschiedlich und sorgen so für Abwechslung.

Wenn es nach Norbert Weigl geht, dann sollten im Planschbecken in den nächsten 20 Jahren keine größeren Reparaturen mehr anfallen. Den Erweiterungsplänen von Bürgermeister Klika steht er im übrigen offen gegenüber.

hsc/Mühldorfer Anzeiger

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