Gut gehupt ist halb gefahren

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Der Hupenverein auf seiner Tour 2009.

Aschau - Wenn es an den Start geht, dann wird gehupt. Und wenn man am Ziel ist, wird an den Rädern wieder gehupt. So ist es Sitte beim Hupverein.

Vor zwei Jahren haben sich radlbegeisterte Aschauerinnen und Aschauer zum Hupenverein zusammengeschlossen. Roland Höpfinger als Präsident und Christian Mayerhofer als Vorsitzender leiten den Verein.

Mindestens einmal im Jahr geht es "auf große Fahrt". Ganz professionell mit Helm und im sportlichen Dress. Heuer in drei Etappen über rund 210 Kilometer durch Niederbayern. 25 Radlerinnen und Radler waren es, die in Landshut auf die erste Etappe gingen, die dann über Moosburg, über den Ammer-Amper-Radweg, den Amper-Altmühl- und den Ilmtal-Radweg bis nach Pfaffenhofen führte, aber auch gleich eine erste Überraschung bereithielt. Bei Moosburg hatte der Fluss nach starken Regenfällen gleich drei Kilometer des Radlweges weggespült. Dennoch kamen alle wohlbehalten in das vorbestellte Hotel, um hier auch gleich die Jahreshauptversammlung des Vereins für 2009 abzuhalten.

Der Regen verursachte auch auf der zweiten Etappe über die Spargeltour bei Reichertshofen und den Donau-Radweg einen nicht eingeplanten Stopp. Ein Wolkenbruch ging auf die Aschauer nieder. Glücklicherweise kamen sie bei Bad Gögging gerade unter einer Autobahnbrücke zum Halten. Abensberg hieß dann das zweite Etappenziel.

Mit 35 Kilometer war die dritte Etappe dann etwas kürzer, so dass genügend Zeit blieb, die Kirche in Rohr zu besichtigen, aus deren Kloster der Waldkraiburger Primiziant stammt. In Neufahrn beendete der Hupenverein seine Radltour 2009. Mit dem Zug ging es zurück, um die Fahrt im Vereinslokal in Thann ausklingen zu lassen. kha

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