Ausstellung gegen Rechtsradikalismus

Waldkraiburg - Zur Eröffnung der Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ lud der Kreisjugendring Schülerinnen und Schüler der Lisztschule und der Ferdinand-Porsche-Realschule ein. ++Video++

Neben Konzerten und Diskos ist der Kreisjugendring bemüht, immer wieder auch Kulturveranstaltungen in der Schenkerhalle abzuhalten. Mit der Ausstellung „Rechtsradikalismus in Bayern“ sollen Jugendliche über die menschenverachtende rechte Ideologie aufgeklärt werden.

Horst Schmidt, einer der Leiter des Bayernforums der Friedrich Ebert Stiftung, Historiker und Mitautor der Ausstellung, erklärte die wichtigsten Inhalte. Auf 15 Schaubildern werden rechtsextremistische Parteien und Jugendorganisationen in Bayern, ihre Aktivitäten und Propaganda gezeigt. „Wir wollen mit der Ausstellung informieren und aufklären, aber auch anregen, sich mit der Szene auseinanderzusetzen und zu überlegen, was die Gesellschaft dagegen tun kann“, so Schmidt. Das wichtigste seien die „Was dagegen tun“- Tafeln. „Hinschaun, nicht ausgrenzen, diskutieren, aufstehen, aktiv sein, sich einmischen“, fasst Schmidt zusammen.

Besonders Schüler soll die Ausstellung aufklären, meint der Historiker. „Es ist kein Ersatz für Schulunterreicht, sondern ein Einstieg in dieses Thema.“

Noch bis zum 21. Oktober kann die Ausstellung besucht werden.

Öffnungszeiten: Montag – Freitag vormittags von 8 – 13 Uhr, für Schulklassen auf Anfrage Dienstag - Donnerstag nachmittags von 14 – 16 Uhr. Freitags ist die Ausstellung während der Abendveranstaltungen geöffnet. Samstag, 10. Oktober, 13 – 15 Uhr, Samstag, 17. Oktober, 10 – 15 Uhr, Sonntags geschlossen!

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Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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