Wie kleine Hamster mit Flügeln...

Waldkraiburg - Eltern und Kinder wurden bei der abendlichen Fledermausbeobachtung vom Bund Naturschutz zu Forschern und Entdeckern. ++Video++

Der Bund Naturschutz lud zur abendlichen Fledermausbeobachtung ein, bei der Eltern und Kinder Fledermäuse nicht nur sehen, sondern auch hören konnten. An die hundert Stück zählten die Beobachter, als die kleinen Tierchen ihr Versteck in einem Waldkraiburger Hochhaus verließen, um auf Nahrungssuche zu gehen.

Es handelt sich um den Abendsegler, die größte Fledermausart Bayerns. „Trotzdem ist sie nicht größer als ein Goldhamster“, erklärte Fledermausexperte Dr. Andreas Zahn. „Die Tiere verbringen hier den Winter und gehen im Frühjahr und Herbst entlang des Inns auf Insektenjagd. Jetzt im August treffen die Abendsegler aus Nordosteuropa verstärkt in Waldkraiburg ein.“

Dr. Andreas Zahn gab viele Informationen und beantwortete die Fragen der neugierigen Fledermausbeobachter, wie zum Beispiel, was Fledermäuse essen, wieviele Junge sie bekommen oder welche verschiedenen Arten es gibt.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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