Fehler der CSU angeprangert

Waldkraiburg - Aschermittwoch heißt traditionsgemäß für die Waldkraiburger SPD großes Fischessen. So auch heuer wieder unter musikalischer Begleitung von Jo Werner im Graf-Toerring-Hof.

Für einige der Gäste wurde es ein langer Tag. Waren sie doch schon am Vormittag nach Vilshofen gefahren, um an der Kundgebung mit Sigmar Gabriel und Christian Ude teilzunehmen. Und auch Bundestagsabgeordneter Ewald Schurer, von Markus Schwaiger als kommissarischen SPD-Ortsvorsitzenden nach dem Rücktritt von Alexander Will begrüßt, kam als Redner direkt von Vilshofen nach Waldkraiburg. Recht beeindruckt schilderte er dann zunächst auch den Verlauf dieses politischen Aschermittwochs in Niederbayern, wandte sich dann aber den künftigen Aufgaben der SPD in Bayern für die Wahlen zum Landtag und zum Bundestag im Herbst des kommenden Jahres zu.

MdB Ewald Schurer ist überzeugt: "Die Chance ist da für die SPD, nach 55 Jahren CSU-Regierung einen Machtwechsel zu erreichen." Dabei gilt es - so Schurer weiter - vor allem die Themen anzusprechen, die die Menschen in Bayern berühren, die da unter anderem sind die Bildungspolitik, die Fragen zu Gesundheit und Pflege, die Finanzkrise in Europa und die Verantwortung der CSU bei den Fehlern der Landesbank. Es muss aber auch die vernachlässigte Strukturpolitik in der hiesigen Region angesprochen werden mit dem schleppenden Ausbau der A 94 sowie des Bahnnetzes München - Dorfen - Mühldorf - Tüßling. Mit der Inbetriebnahme des Brenner-Basistunnels wird auch das hiesige Bahnnetz zunehmende Bedeutung erfahren.

Schurer: "Klare Aussagen müssen gemacht werden zu den Verfehlungen der CSU in diesen Fragen." Der Abgeordnete appellierte an die Mitglieder seiner Partei, sich aktiv auf den Doppelwahlkampf 2013 vorzubereiten.

"Auch in Waldkraiburg muss sich vieles ändern. Das soll bei den nächsten Kommunalwahlen im Jahre 2014 geschehen", darauf verwies Dritter Bürgermeister Reinhard Babiak, der in seinen Schlussworten dem Bundestagsabgeordneten für sein Einstehen in der hiesigen Region den Dank aussprach.

kha/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © dpa

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