Sechsjähriger bekam vermutlich Tabletten

Waldkraiburg - Alle drei Verletzten des Waldkraiburger Familiendramas befinden sich inzwischen außer Lebensgefahr.  ** Polizei-Erstmeldung ** Polizei-Zweitmeldung ** Polizei-Nachtrag**

Die Mutter sowie ihre beiden Kinder wurden mit schweren Verletzungen in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Die Hintergründe, die zu den Verletzungen führten, sind laut Polizei derzeit noch völlig unklar.

Nach den bisherigen Ermittlungen wurde der getrennt lebende 42-jährige Ehemann der 37-jährigen Waldkraiburgerin gegen 0.25 Uhr von seiner Ehefrau angerufen, sie hätte die Kinder und sich selbst verletzt. Beim Eintreffen in der Birkenstraße fand der Ehemann die beiden verletzten Kinder und auch seine verletzte Frau. Der elfjährige Sohn wies Stichverletzungen im Brustbereich auf, der Sechsjährige schien äußerlich unverletzt war aber nicht ansprechbar. Die Frau saß mit geöffneten Pulsadern im Bad. Die Verletzten wurden stabilisiert und in verschiedenen Kliniken untergebracht.

Notarzteinsatz

Notarzteinsatz in Einfamilienhaus

Am Tag danach

Familiendrama in Waldkraiburg

Die Gesamtumstände deuten auf eine Verzweiflungstat der 37-jährigen Frau hin. Sie ist seit längerer Zeit körperlich erkrankt und psychisch labil. Sie hat wohl die Trennung von ihrem Ehemann nicht verkraftet. Möglicherweise sah sie als einzigen Ausweg die Tötung von ihren Kindern und sich selbst. Seit den Nachtstunden führt die Kripo Mühldorf intensive Ermittlungen zum Tathergang sowie zu Motiv und Hintergründen der schrecklichen Tat.

Lesen Sie hierzu auch die Polizei-Erstmeldung

Lesen Sie hierzu auch die Polizei-Zweitmeldung

Lesen Sie hierzu auch die dritte Polizeimeldung

Rubriklistenbild: © fib/Eß

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