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Verdacht des Abgasbetrugs: Ermittler durchsuchen Daimler 

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Ermittlungsverfahren eingestellt

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Thomas Hapke.

Waldkraiburg - Das Ermittlungsverfahren gegen den Waldkraiburger Thomas Hapke, der sich widerrechtlich die Urne mit der Asche seines Vaters aus einer Urnennische am Waldfriedhof geholt und versteckt hatte, ist eingestellt.

Staatsanwaltschaft: Schuld des Täters ist als gering anzusehen

Die Strafverfolgungsbehörde hatte wegen Störung der Totenruhe gegen den 46-jährigen Mann ermittelt. Die Einstellung des Verfahrens werde damit begründet, so Staatsanwalt Volker Ziegler, dass die Schuld des Täters als gering anzusehen ist. Es bestehe kein öffentliches Interesse an einer Strafverfolgung.

Klika: Schwarzen Peter nicht der Verwaltung zuschieben

Kritisch sieht Waldkraiburgs Bürgermeister Siegfried Klika die Entscheidung der Staatsanwaltschaft. "Wenn toleriert wird, dass ein Gesetz, das wir in der Verwaltung vollziehen müssen, ausgehebelt wird, dann muss man das Gesetz ändern", so Klika. Andernfalls dürfe sich "niemand wundern, wenn jeder mit der Asche macht, was er will". Der Bürgermeister wehrt sich dagegen, "den Schwarzen Peter der vollziehenden Verwaltung zuzuordnen".

Thomas Hapke will sich nun für eine grundsätzliche Legalisierung der Aufbewahrung von Urnen auf dem eigenen Grundstück einsetzen, wenn die verstorbene Person dies wünscht. Der Waldkraiburger hat dazu eine Unterschriftenaktion gestartet.

hg/Waldkraiburger Nachrichten

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