10.000 Semmeln und 130 Pfund Kaffee

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Zum Hexenkessel machten die Zuschauer die Weitenbahn am Volksfestplatz und die Siegesfeier mit der "Grünthaler Musik" im Veranstaltungszelt  am Eisstadion. So wie die Zuschauer jubelten am Ende der Weltmeisterschaft im Eisstocksport auch die Vertreter des internationalen Verbandes, des Organisationskomitees und der Stadt über eine rundum gelungene WM.

Waldkraiburg - Vier Jahre arbeitete ein Team aus vielen freiwilligen Helfern auf die Eisstock-WM in Waldkraiburg hin. Bei einem Abschlussessen kamen interessante Zahlen auf den Tisch.

So wurden 10.000 Semmeln verkauft, 1300 Helfertage investiert und rund 100.000 Kilometer gefahren.

Nach der Weltmeisterschaft der Eisstockschützen im Februar fand nun ein gemeinsames Abschlussessen für alle Helfer statt. Organisationskomitee-Chef Uli Maier begrüßte dazu den Schatzmeister im DESV, Edwin Rauch. Er habe für diese Veranstaltung rund 450 Kilometer Wegstrecke auf sich genommen. Weitere Funktionäre vom DESV und BEV sowie die Bürgermeister der Stadt Waldkraiburg, Siegfried Klika, und der Gemeinde Taufkirchen, Jakob Bichlmaier, waren gekommen.

Mayers besonderer Gruß galt dem gesamten Organisationskomitee und allen freiwilligen Helfern der Kreisvereine. "Die WM und EM der Stockschützen konnte nur mit Hilfe aller Gönner und Sponsoren gelingen", so Maier.

Mit rund 100 Helfern waren Stadt und Stadtwerke am Gelingen der Meisterschaft beteiligt. Nach dem gemeinsamen Essen sprach Klika in seinen Grußworten von der Entscheidung, die WM nach Waldkraiburg zu holen. "Die Stadt war und ist immer schon sehr positiv dem Sport gegenüber eingestellt." Weil alle so gut zusammenhalfen, sagt er, "Stadt und Land - Hand in Hand". Landrat Georg Huber schloss sich diesen Worten an. "Wir alle können stolz sein, dieses Großereignis in unseren Landkreis geholt zu haben".

Hansjörg Rieß, Sportdirektor im DESV, sprach von einer Demonstration für den Sport, "diese Meisterschaften bewiesen im Besonderen durch die vielen Zuschauer, dass der Eisstocksport einen sehr hohen Stellenwert in der Öffentlichkeit besitzt".

Interessant waren die Berichte der Kioskverantwortlichen Matthias Hochreiter, Rita Bollner und Erna Baumgarten vom EC Frauendorf, vom Festwirt Stefan Sahlstorfer und der Bericht des "Finanzmanagers" Franz Belkot.

Rund 10000 Semmeln wurden in den zwei Wochen nur an den Verkaufsständen gebraucht, um unter anderem 5500 Leberkässemmeln und 1750 Paar Bratwürstl an den Mann zu bringen. Dazu wanderten rund 1700 Stück Kuchen und 900 Stück Schmalzgebackenes über die Verkaufstheke und 130 Pfund Kaffee munterten die Zuschauer auf.

Viele fleißige Hände waren im Vereinsstüberl zwei Wochen lang mit der Fertigstellung der Verkaufsware beschäftigt. Humorvoll brachte der Festwirt seine Zahlen zu Gehör. In der Festzeltküche wurden rund 5500 Essen an Ort und Stelle zubereitet und ausgeteilt und auch der Getränkeausschank war sehr zufriedenstellend.

Er sei öfters an die Grenzen des Machbaren geraten, aber stolz, das Vertrauen des Oorganisationskomitees erhalten zu haben. "Wer konn' denn scho glei song, er war WM-Festwirt", so Sahlstorfer.

Kreisobmann Franz Belkot brachte mit seinen Zahlen die Gäste zum Staunen. Zehn Arbeitsgruppen waren mit der Organisation dieser Meisterschaften vier Jahre lang "beschäftigt". 38 von insgesamt 55 Kreisvereinen beteiligten sich mit 267 ehrenamtlichen Helfern an 1300 Helfertagen. Der SV Oberbergkirchen und der TSV Taufkirchen waren Spitzenreiter, die Mitarbeit betreffend. Während der EM und der WM fuhren diese Helfer rund 100000 Kilometer in der Gegend umher.

Für alle Helfer gab es als Anerkennung einen eigens hergestellten Eisstock mit dem Aufdruck "Danke".

fim/Waldkraiburger Nachrichten

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