Kaiserschmarrn im Vatikan - Marianne Sägebrechts Kino Comeback

Cinewood: Filmpreview mit Marianne Sägebrecht

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Regisseur Tomy Wigand und seine Hauptdarstellerin Marianne Sägebrecht waren zur exklusiven Filmvorschau in Waldkraiburg.

Waldkraiburg - Einen Kinoabend der besonderen Art bot gestern das Cinewood. Eine Preview des neuen Films von Tomy Wigand „Omamamia“ mit Besuch der Hauptdarstellerin und des Regisseurs.

Omamamia – ein Filmtitel, den man erst einmal im Mund herum drehen muss, bis er passt. So ganz anders als der Film der dahinter steckt. Eine rasante Familienkomödie um drei Generationen Frau. Oma Marguerita (Marianne Sägebrecht) soll nach dem Tod ihres Mannes in ein Seniorenheim umziehen – so will es die Tochter Maria (Anette Frier). Die Oma will aber zum Papst, sie muss dringend eine Jugendsünde beichten. Und da nun mal keiner Zeit hat mit ihr dorthin zu fliegen, macht sie sich alleine auf den Weg. Immerhin lebt ihre Enkelin Martina dort als Au-Pair Mädchen bei einer katholischen Familie. Doch alles geht schief. Martina lebt mit einem Rockmusiker zusammen und bedient in einer Bar – was Mama niemals wissen darf. Eine Privataudienz beim Papst bekommt man als normaler Sterblicher nicht. Ständig begegnet Oma einem falschen Blinden, der sie immer wieder um ihren Platz in der Warteschlange im Vatikan und dann auch noch in polizeiliche Gewahrsam bringt. Wie Oma Marguerita es schafft, doch noch den päpstlichen Segen zu bekommen und was ihr Kaiserschmarrn damit zu tun hat, sehen Sie ab 1. November in den bayerischen Kinos.

"Omamamia" - Preview im Cinewood

Einen Kinoabend der besonderen Art bot gestern das Cinewood in Waldkraiburg. Eine Preview des neuen Films von Tomy Wigand „Omamamia“ mit Besuch der Hauptdarstellerin und des Regisseurs. Die Vorstellung um 18 Uhr war gut besucht und noch während der Abspann lief, schlichen sich die prominenten Besucher in den Kinosaal um dort Rede und Antwort zu stehen. Marianne Sägebrecht, bekannt als resolute Bayerin ist „in echt“ genauso umgänglich und herzlich wie man sie aus ihren Filmen kennt. Die Tierliebhaberin lebt auf einem kleinen Sacherl in Bayern mit fünf Katzen, zwei Pferden und einem Ziegenbock. Zusammen mit Regisseur Tomy Wigand ist sie derzeit in ausgewählten Kinos unterwegs, um ihre Fans zu treffen und über die Dreharbeiten zu erzählen. Was sie offensichtlich sehr gerne tut. Auf alle Fragen aus dem Publikum antwortet sie ausführlich und witzig, es ist ein Genuss ihr und Tomy Wigand zuzuhören und damit auch einen kleinen Einblick in die Hintergründe des Filmemachens zu bekommen. Wie Wigand zu dem Drehbuch kam (durch Zufall), wie der Hauptdarsteller Ciancarlo Giannini gecastet wurde (sie wollten ihn unbedingt haben), wie das mit der Vespa war (Sägebrecht fährt selbst – nach zwei Tagen Üben). Zum Abschluss des Starabends gibt es noch für jeden ein Autogramm. Der Andrang ist groß und vor Beginn der zweiten Vorstellung kaum zu bewältigen, zumal die „Oma Marguerita“ auch hier noch gerne ein bisserl „ratscht“. Der Film kam beim Publikum gut an: „Ein sehr schöner Familienfilm, der die Probleme innerhalb einer Familie sehr gekonnt aufzeigt. Natürlich überzeichnet, wie es in einem Roman nun mal ist, aber sehr sehenswert“, so ein Gast. Übrigens: Die Oma gab es wirklich. Vor Jahren hat eine ältere Dame aus München diese Reise gemacht und ähnliches erlebt und dient nun als Drehbuchvorlage für „Omamamia“.

Sylvia Nützl

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