"Burgamoasta ghört auf d'Strass"

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Dr. Herbert Heiml tritt für die CSU als Bürgermeisterkandidat an.

Guttenburg - Am 7. Oktober wird in Kraiburg der Bürgermeister gewählt. Amtierender Bürgermeister und CSU-Kandidat Heiml diskutierte jetzt mit den Bürgern in Ensdorf.

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Herbert Heiml, amtierender Bürgermeister und CSU-Kandidat bei der Bürgermeisterwahl am 7. Oktober, schaute bei einer Wahlveranstaltung in Ensdorf auf die Zeit zurück, seitdem er die Amtsgeschäfte von Michael Loher übernommen hat. Zwei Baugebiete konnten ausgewiesen werden, eines am alten Volksfestplatz, eines in Frauendorf, damit auch die Ortsteile wachsen können. Der Bauhof sei in Sachen Maschinen und Geräte auf Vordermann gebracht worden.

Zu seiner Kandidatur meinte Heiml, dass das sehr gute Arbeitsklima im Rathaus und die Unterstützung des Gemeinderates dazu beigetragen haben. "Ich habe Lunte gerochen", sagte er schmunzelnd, wenn auch mancher Gemeindebürger sich frage: "Warum tuat er sich des no o?"

Für die Zukunft legt Heiml großen Wert darauf, die Einwohnerzahl zu stabilisieren und vorhandene Arbeitsstellen in den heimischen Betrieben zu erhalten und neue zu schaffen. Den Kindergartenneubau sieht er als Meilenstein in der Familienpolitik. Zum Thema Energieeinsparung meinte er, die Heizkosten in der Schule müssten gesenkt werden. Der Staat stelle dazu Fördermittel bereit.

Er sei kein "Versprechungsweltmeister", sagte der CSU-Kandidat und setzte hinzu: "A Burgamoasta ghört auch auf d`Strass naus und auch zum Wirt, nicht nur in sein Büro im Rathaus."

Die teilweise Abschaltung der Straßenbeleuchtung nach Mitternacht wurde kontrovers diskutiert. Ein Bürger aus der Söllstraße plädierte für durchgehende Beleuchtung, bekam aber auch Gegensätzliches zu hören. Man könne selbst für Helligkeit sorgen, etwa durch Bewegungsmelder, hieß es. Ein Schwerpunkt der Diskussion war auch ein sicherer Weg über die Umgehungsstraße im Bereich Innbrücke oder Wertstoffhof. Zu den Bischof-Bernhard-Sälen sagte Heiml: Wenn jetzt keine Entscheidung für den Bau falle, heißt es wie im Rosenmüller-Film "Was weg ist, ist weg".

fim/Waldkraiburger Nachrichten

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