Betrüger auf den Leim gegangen

Waldkraiburg - Es kommt immer wieder vor, dass Autobesitzer, die ihr Fahrzeug im Internet anbieten, betrogen werden. Dieses Mal erwischte es einen 41-jährigen Waldkraiburger.

Er hatte seinen Audi bei Automobile.de zum Verkauf angeboten. Nachdem sich ein Interessent aus England gemeldet hatte und sie sich über den Preis einig geworden waren, erhielt der Waldkraiburger einen Scheck zugeschickt. Der darauf vermerkte Betrag überstieg den vereinbarten Preis für das Auto um ein Vielfaches.

Auf entsprechende Nachfrage des Verkäufers war ihm mitgeteilt worden, es habe sich dabei um ein Versehen gehandelt. Der Verkäufer könne den Betrag auf seinem Konto gutschreiben, den Kaufpreis von der auf dem Scheck vermerkten Summe abziehen und den Rest über Western Union nach England überweisen. In diesem Fall war es zwar so, dass aufgrund persönlicher Umstände der Waldkraiburger das Geld nicht überwies, dafür traf er sich mit dem Käufer persönlich und händigte ihm den Differenzbetrag in bar aus.

Er hatte angenommen, der ihm übersandte Scheck wäre in Ordnung, da der Betrag auf seinem Konto gutgeschrieben worden war. Zwischenzeitlich musste er allerdings feststellen, dass dieser Scheck nicht gedeckt war und ihm das Konto mit dem Gesamtbetrag wieder belastet wurde. Neben dem ausgehändigten Bargeld ist er auch noch sein Fahrzeug los. Der Gesamtschaden beträgt einige 1000 Euro.

Der Name des Käufers ist unbekannt und daher hat der Verkäufer nichts in der Hand. Die Polizei warnt deshalb eindringlich alle, die ihr Auto im Internet verkaufen wollen, keine überzogenen Schecks einzureichen und den über dem eigentlichen Verkaufspreis überwiesenen Geldbetrag an den Scheckaussteller zu überweisen. Wie die Erfahrungen zeigen, handelt es sich hier überwiegend um Kaufinteressenten aus Großbritannien. Als Überweisungsinstitut erscheint in diesem Zusammenhang immer wieder „Western Union“.

Rubriklistenbild: © dpa

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