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Autofahrer brauchen Geduld

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Die Trasse der A94 hat längst Konturen angenommen. Für den weiteren Bau ist ab Mai mit mehreren Umleitungen zu rechnen.

Ampfing - Die Autofahrer müssen demnächst in und um Ampfing geduldig sein. Denn bis Ende nächsten Jahres stehen Sperrungen und Umleitungen im Zuge der Bauarbeiten für die A94 an.

Seit Mitte August 2009 laufen die Arbeiten zum Autobahnabschnitt Ampfing-Heldenstein. Bis Oktober/November 2012 will die Autobahndirektion fertig sein. Mit veranschlagten 70 Millionen Euro ist die Maßnahme zeit- und kostenintensiv. Zwischen Wimpasing und Ampfing verläuft die A94 in einer 680 Meter langen Einhausung - ein Teil des Lärmschutzprogramms.

In Zusammenhang mit dem Bau der A94 steht auch der Ausbau der Staatsstraße 2091 zwischen Waldkraiburg und Ampfing. Die Gemeinde will laut Bürgermeister Ottmar Wimmer eine sichere Überquerungshilfe für Fußgänger und Radfahrer. "Eine Querungshilfe - wie es das staatliche Bauamt Rosenheim vorsieht - ist für Schulkinder zu gefährlich." Die Sicherheit hat für die Gemeinde allerdings oberste Priorität.

Nach Auskunft der Autobahndirektion Südbayern stehen im Zug der Bauarbeiten für die A94 in nächster Zeit folgende Umleitungen und Sperrungen an:

Noch bis Ende April dauert die Sperrung der Gemeindestraße Holzheim-Schicking. Ab 2. Mai soll die Staatsstraße 2091 auf Höhe B12/A94 gesperrt werden. Bis Ende 2012 ist an dieser Stelle kein Durchkommen mehr. Zusätzlich ist die Staatsstraße 2091 zwischen der Anschlussstelle Ampfing/Einmündung Industriestraße bis zur Abzweiung zur Gemeindestraße nach Eichheim/Furth bis voraussichtlich Ende Juni 2011 nicht befahrbar.

Sobald diese Sperrung behoben ist, geht es auf der Staatsstraße 2091 zwischen der Einmündung Industriestraße bis zur Gemeindestraße Holzheim-Schicking (Einfahrt Igerl) bis voraussichtlich Ende Juli 2011 weiter. Ab Anfang August soll die Möglichkeit wieder bestehen, dass die Autofahrer von Waldkraiburg kommend auf die B12/A94 über den neuen Kreisverkehr einbiegen. Der Kreisverkehr nördlich der B12/A94 wird voraussichtlich im Frühjahr 2012 gebaut. Die Bauzeiten sind mit sechs Wochen veranschlagt.

Aber auch abseits der A94 wird in der Gemeinde Ampfing gebaut. So steht zum Beispiel die Erneuerung der Feldlohkanalbrücke an der Kreisstraße Mü25 an. Voraussichtlich von Ende Mai bis November ist die Kreisstraße an dieser Stelle gesperrt, die Umleitung entsprechend ausgeschildert. Im Zuge dieser Maßnahme ist auch ein Fußgängerüberweg vorgesehen. Dieser soll im Süden an den Fuß- und Radweg und im Norden an die straße nach Peitzabruck angeschlossen werden.

Des Weiteren hat der Gemeinderat beschlossen, bei der Frühlingsstraße, Isenstraße und Wiesenstraße Sanierungen durchzuführen. Bei der Straße "Am Vorland" stehen noch Untersuchungen an, ob ein über die Instandsetzung hinausgehender Erneuerungsbedarf besteht und welche Kosten damit verbunden sind.

Wie es mit der "Steinernen Brücke" weitergeht, ist noch nicht ganz geklärt. "Die alte Brücke über den Feldlohkanal nach Hagenau ist leider so marode, dass sie endgültig gesperrt werden musste", sagte Bürgermeister Ottmar Wimmer. Problem dabei: Für eine solche Maßnahme gibt es keine Fördermittel. "Wir müssen sehen, ob genügend Geld zur Finanzierung dieses zwar schönen, aber nicht verkehrsnotwendigen Wegs vorhanden ist."

Bereits abgeschlossen ist die Hoferschließung nach Oberberg mit einer Gesamtlänge von 350 Metern. Der Investitionsaufwand für diese Maßnahme beläuft sich auf 83.000 Euro, die Gemeinde übernimmt 35 Prozent der Kosten.

Ein Kreisverkehr an der Kreuzung Waldkraiburger Straße und Mobil-Oil-Straße soll dem zunehmenden Verkehr gerecht werden. Gleichzeitig soll er den Schwerverkehr auf die Ortsumgehung und Autobahnzubringer umleiten. Denn die Gemeinde hat darauf geachtet, den Radius entsprechend enger zu bemessen. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf 270.000 Euro, der Freistaat unterstützt das Vorhaben mit rund 190.000 Euro.

hi/Mühldorfer Anzeiger

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