Auch Café soll einziehen

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Das Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke Braunauer-/Berliner Straße soll umgebaut und erweitert werden. Das Nutzungskonzept sieht unter anderem ein Café im Erdgeschoss vor.

Waldkraiburg - Das Galneder-Haus an der Ecke Berliner-/Braunauer Straße soll schöner und größer werden.

Neu an der künftigen Nutzung ist insbesondere eine Bäckerei mit Café, die neben dem bestehenden Schuhladen ins Erdgeschoss einziehen soll. Der Stadtentwicklungsausschuss erteilte für das Projekt die notwendigen Befreiungen von den Vorgaben des Bebaungsplanes.

Die Pläne der Galneder GmbH stießen im Ausschuss auf sehr positive Resonanz. Bürgermeister Siegfried Klika begrüßte die Investition in der Innenstadt, der CSU-Fraktionschef sprach von einer „Aufwertung an einer sehr markanten Stelle im Zentrum“. Das Café – im Sommer mit Terrassenbetrieb – trage als weiterer „Versammlungsort“ zur Attraktivitätssteigerung der Stadtmitte bei.

Monika Oberhofer von der Stadtentwicklungsabteilung erläuterte das Nutzungskonzept für das Wohn- und Geschäftshaus. Im Erdgeschoss sind drei Einheiten vorgesehen: der Schuhladen mit rund 310 Quadratmetern, ein Versicherungsbüro (33) sowie die Bäckerei mit Café (160 Quadratmeter). Im Sommer kommen rund 30 Quadratmeter Freifläche im Stellplatzbereich der Braunauer Straße und 14 Quadratmeter in der Berliner Straße hinzu. Der bestehende Vorbau soll abgebrochen, dadurch Raum für eine Passage gewonnen werden.

Im ersten Obergeschoss sind drei Gewerbeeinheiten geplant: ein Sanitätsraum (20), eine Orthopädie- (190) und eine augenärztliche Praxis (200). Dazu kommt eine Wohnung (92) mit Dachterrasse (50). Im zweiten Obergeschoss ist eine 140 Quadratmeter große Wohnung vorgesehen. Alle Einheiten sind barrierefrei erschlossen, die Obergeschosse über ein neues Treppenhaus mit Aufzug.

Zum Teil entspricht das Vorhaben nicht den Vorgaben des rechtskräftigen Bebauungsplanes für diesen Bereich, weil etwa Baulinien überschritten werden und der Baukörper von den vorgegebenen Abstandsflächen abweicht. Weil eine Bebauungsplanänderung ein halbes bis ein dreiviertel Jahr dauern würde, und die Stadt das Verfahren beschleunigen will, hat der Stadtentwicklungsausschuss Befreiungen vom Bebauungsplan ausgesprochen. Einstimmig wurden sie erteilt. Im nächsten Verfahrensschritt müssen jetzt die Träger der öffentlichen Belange gehört werden. Voraussetzung für die Genehmigung sind zwei Nachbarunterschriften.

hg

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