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Zwei Schwerverletzte

Ursache für Unfall im Chemiewerk noch unklar

Aschau - Bei einer Verpuffung in einem chemischen Betrieb erlitten zwei Männer schwere Brandverletzungen. Warum bald Klarheit zur Unfallursache herrschen könnte:

Seit knapp einer Woche laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Mühldorf, eine Aussage zur Ursache der Verpuffung in einem chemischen Betrieb in Aschau ist aber noch nicht möglich. Sowohl ein Fehlverhalten der Mitarbeiter als auch ein technischer Defekt kommen nach Angaben der Polizei weiterhin als Ursache in Frage. Am Dienstagvormittag waren ein 40- und ein 56-jähriger Mitarbeiter des Betriebs gerade an einer Maschine mit chemischen Stoffen beschäftigt, als es zu einer Verpuffung kam. Beide Männer trugen schwere Brandverletzungen an Kopf und Beinen davon, konnten sich aber noch selbst aus dem Arbeitsraum retten.

Schwerverletzter Mitarbeiter inzwischen stabil

Beide Männer kamen ins Krankenhaus, der schwerwiegender verletzte Mitarbeiter musste in eine Spezialklinik gebracht werden. Der Zustand dieses Mannes ist nach Angaben der Polizei inzwischen stabil, man habe ihn aber noch nicht befragen können. Gerade von dieser Befragung erhofft sich die Polizei wichtige Erkenntnisse. Man müsse die Befragung zur endgültigen Klärung der Ursache abwarten, erklärt Jürgen Thalmeier, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, gegenüber unserer Redaktion.

Ergänzend zur Befragung der beiden Mitarbeiter wurde ein Sachverständiger damit beauftragt, nach einer Brandursache zu suchen. Die Ergebnisse des Experten liegen der Polizei noch nicht vor. Sobald dies der Fall ist, müssten die Erkenntnisse des Sachverständigen mit den Angaben der Beteiligten abgeglichen werden, so Thalmeier. "Erst wenn das geschehen ist, kann man das Bild rund machen."

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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