AWG-Bürgermeisterkandidat im Interview

"Gute Arbeit von Herrn Salzeder vernünftig weiter führen"

+
Schon von Kindesbeinen an kenne er die Gemeinde, betont AWG-Bürgermeisterkandiat im Interview mit innsalzach24.de.
  • schließen

Aschau am Inn - Im Interview mit innsalzach24.de berichtet AWG-Bürgermeisterkandidat Andreas Kölbl über seine Motivation und Pläne bei der Kommunalwahl 2020.

Seit 2008 war Alois Salzeder (AWG) Aschaus Bürgermeister. Nun tritt er 2020 bei der Kommunalwahl nicht wieder an. 2008 holte er 68 und 2014 sogar 74 Prozent der Stimmen. Es sind also durchaus große Fußstapfen, in die AWG-Kandidat Andreas Kölbl treten würde. "Da überlegt man natürlich kurz, ob man das machen soll", räumt er im Interview mit innsalzach24.de ein. "Aber es war letztlich für mich klar: Die gute Arbeit von Herrn Salzeder in den letzten Jahren muss vernünftig weiter geführt werden!"

Unterschied zu Mitbewerbern? "Bin hier aufgewachsen!"

Der 35-Jährige verweist auf seine beruflichen Erfahrungen in der Verwaltung. Aktuell ist er im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus als gehobener technischer Beamter angestellt. "In der Kommunalpolitik war ich allerdings bislang noch nicht so aktiv. Aber ich stehe neuen Herausforderungen immer positiv gegenüber." Er sei zuversichtlich, als Bürgermeister dann gut mit allen im Gemeinderat vertretenen Fraktionen zusammenarbeiten zu können. Dies auch angesichts dessen, dass die AWG bei den vergangenen Kommunalwahlen immer solide Ergebnisse einfahren konnte. 2008 kam sie auf 40 und 2014 auf 41 Prozent der Stimmen bei den Gemeinderatswahlen.

Neben Kölbl treten, nach aktuellem Stand, noch Christian Weyrich für die CSU und Thomas Duxner für das Bündnis Aschau an. "Ich denke, was mich von ihnen abhebt ist, dass ich hier aufgewachsen bin und immer hier gewohnt habe", erklärt Kölbl. "Ich war schon immer auch hier in Vereinen aktiv und kenne Aschau und seine Einwohner von Kindesbeinen an." 

Reihe an Themen

"Bewährtes erhalten und Neues gemeinsam schaffen", so fasst Kölbl seine Pläne zusammen. Sollte er gewählt werden, wolle er eine ganze Reihe an Themen in Angriff nehmen. "Ein wichtiger Punkt ist etwa der Breitbandausbau. Weiterhin möchte ich die Ortsentwicklung nicht irgendeinem Planer von auswärts überlassen, sondern gemeinsam mit den Aschauern Ideen erarbeiten." Auch sei es ihm ein Anliegen, dass es im Ort wieder ein Gasthaus mit Saal gibt. "Das muss aber nicht unbedingt der Pichlmeier sein." Seitdem die Gemeinde die leerstehende Wirtschaft erworben hat, laufen in Aschau Überlegungen zu deren Zukunft. Diese sollen aber erst nach der Kommunalwahl wieder aufgenommen werden.

Weitere Themen seien, unter anderem, die Schaffung von altersgerechtem Wohnen im Gemeindegebiet, der Hochwasserschutz und Biotopflächen, sowie Erhalt und Sicherung des lokalen Handels und Gewerbes.

hs

Zurück zur Übersicht: Aschau am Inn

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT