Problematische Kinder in Nachmittagsbetreuung in Aschau

"Da wird anderen ins Essen gespuckt und damit herumgeworfen" 

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Aschau am Inn - In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates sprach sich dieser mehrheitlich dafür aus, dass Kinder, die in der Nachmittagsbetreuung der Papst Benedikt XVI. Grundschule für Unruhe sorgen und deren Eltern nicht bei einer Besserung mithelfen, künftig ausgeschlossen werden können. 

"Da wird anderen Kindern ins Essen gespuckt und damit herumgeworfen", erklärte Bürgermeister Alois Salzeder (Aschauer Wählergemeinschaft) im Gespräch mit innsalzach24.de. "Natürlich gab es schon immer problematische Kinder, aber da waren die Eltern immer einsichtig und haben dabei mitgeholfen, dass sie sich besserten." Das sei aber in einigen Fällen aktuell nicht so. Deshalb sollen künftig auffällige Kinder, deren Eltern nicht an einem persönlichen Gespräch teilnehmen oder danach keine Bereitschaft zur Mithilfe bei einer Besserung zeigen, von der Nachmittagsbetreuung ausgeschlossen werden. 

"Diese Möglichkeit ist so auch grundsätzlich Bestandteil der Geschäftsbedingungen der Betreuung, der alle Eltern zugestimmt haben", erläutert Salzeder. Er betonte aber auch, dass in der Betreuung überwiegend alles gut läuft. Diese wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen unter der Leitung einer Sozialpädagogin organisiert. "Dieser Schritt ist auch zu deren Schutz notwendig", so Salzeder. 

Rubriklistenbild: © Ralf Hirschberger/dpa

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