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2021 keine Schulden angehäuft

Explodierende Kosten in allen Bereichen: So will sich Aschau am Inn gegen Krisen wappnen

Aschau am Inn stellt sich neuen Herausforderungen.
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Aschau am Inn stellt sich neuen Herausforderungen.

Aschau steht vor neuen Herausforderungen: Hilfe und Unterstützung für die Geflüchteten, Loslösung von russischen Rohstoffen, Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz und explodierende Kosten in allen Bereichen.

Aschau – Einstimmig votierte der Gemeinderat Aschaus in seiner jüngsten Sitzung für diese vier Beschlüsse zum Haushalt:

Das Gremium genehmigte den Haushaltsplan 2022 und billigte den beiliegenden Stellenplan beziehungsweise die Stellenübersicht. Der Finanzplan einschließlich des Investitionsprogramms für die Finanzplanungsjahre 2022 bis 2025 wurde ebenso genehmigt wie die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2022.

„Jahr 2022 wird eine Herausforderung“

Damit war der wichtigste Tagesordnungspunkt der Gemeinderatssitzung in der Gemeindehalle abgearbeitet und die Gemeinde Aschau für die nähere Zukunft gut aufgestellt.

Eingangs der Beratungen hatte Bürgermeister Christian Weyrich (CSU) erklärt: „Der Haushalt für das aktuelle Jahr stellt die Ziele und Aufgaben der Gemeinde und der Verwaltung für die kommenden Monate dar.“ Als die Gemeinde mit der Aufstellung des Haushaltsentwurfs begonnen habe, sei sie noch zuversichtlich gewesen, im dritten Jahr der Pandemie den aufkommenden wirtschaftlichen Aufschwung fortsetzen und die Pandemie, ihre negativen Auswirkungen und zusätzlichen finanziellen Aufwendungen endlich überwinden zu können. „Mit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24. Februar hat sich die Zuversicht auf mehr Normalität zerschlagen“, fuhr das Gemeindeoberhaupt fort. „Neben den katastrophalen Folgen und dem großen Leid für die Ukraine wirkt sich der Krieg auch auf unsere Gemeinde aus.“

Aschau stehe vor neuen Herausforderungen: Hilfe und Unterstützung für die Geflüchteten, Loslösung von russischen Rohstoffen, Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz und explodierende Kosten in allen Bereichen. Weyrich: „Auch wenn wir im dritten Pandemiejahr sicher einiges in Sachen Krisenmanagement gelernt haben, wird das Jahr 2022 dennoch allerlei Unwägbarkeiten und Herausforderungen für uns bereithalten.“

Der Rückblick auf den Haushalt 2021 ergab, dass der Verwaltungshaushalt bei Einnahmen und Ausgaben 8.934.400 Euro betragen hatte. Zusammen mit dem Vermögenshaushalt in Höhe von 6.942.300 Euro betrug die gesamte Haushaltssumme 15.876.700 Euro.

Beim Rücklagenbestand belief sich der Stand zu Beginn des Jahres 2021 auf 13.406.750,08 Euro. 473.105,52 Euro betrug die Entnahme aus der allgemeinen Rücklage.

Die Gemeinde Aschau will mit gezielten Investitionen in den nächsten Jahren einiges bewegen.

Der positive Stand zum 31. Dezember 2021 wies somit 12.933.644,56 Euro auf. Die Gemeinde Aschau am Inn hatte im Haushaltsjahr 2021 keine Schulden angehäuft. Der Gemeindehaushalt 2022 hat ein Volumen von insgesamt 19.049.100 Euro, laut Christian Weyrich der höchste Ansatz der vergangenen Jahre. Das Gesamtvolumen erhöht sich gegenüber dem Jahr 2021 um 3.172.400 Euro. Während sich der diesjährige Verwaltungshaushalt auf 10.259.400 Euro beläuft, liegt der Vermögenshaushalt bei 8.789.700 Euro, was den Gesamthaushalt von 19 Millionen Euro ausmacht.

28 Millionen Euro bis 2025 investieren

„Im Zeitraum 2022 bis 2025 wollen wir insgesamt rund 28 Millionen Euro in die Kinderbetreuung, die Bildung, die Infrastruktur mit mehreren geplanten Straßenunterhaltungsmaßnahmen, die Sicherheit, die Energieversorgung und viele weitere Bereiche in unserer Gemeinde investieren“, so der Bürgermeister.

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„Mir ist es besonders wichtig, dass unsere Gemeinde widerstandsfähiger gegen Krisen sowie Katastrophenszenarien wird.“

Dem Bürgermeister zufolge rechnet die Gemeinde Aschau im Haushaltsjahr 2022 mit Steuereinnahmen von 5,5 Millionen Euro: „Insgesamt gehen wir von Einnahmen von rund 8,7 Millionen Euro aus.“ Die Kreisumlage wird sich gegenüber dem Jahr 2021 aufgrund der guten Einkommenssituation im Jahr 2020 um etwa 800.000 Euro auf knapp 3,9 Millionen Euro erhöhen.

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