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Pferd in Aschau am Inn brutal missbraucht

Reitstall-Chefin: "Hoffen, dass der Täter so schnell wie möglich gefasst wird"

Aschau am Inn - Die Waldkraiburger Polizei ermittelt in einem unfassbaren Fall der Tierquälerei in Aschau am Inn. Dort wurde ein Pferd brutal missbraucht. Jetzt hat sich auch die Leiterin des betroffenen Reitstalls geäußert:

UPDATE, 18 Uhr - Das sagt die Leiterin des Reitstalls

"Dem Tier geht es, den Umständen entsprechend, ganz gut", teilte die Leiterin des Reitstalls im Gespräch mit innsalzach24.de mit. "Wir hoffen nun natürlich, dass der Täter so schnell wie nur möglich gefasst werden wird. Leider gibt es aber für die Polizei ja nur wenige Anhaltspunkte." 

In sozialen Netzwerken war anschließend die Vermutung aufgekommen, es könne sich auch um die Folge eines Unfalls oder einer unabsichtlichen Verletzung, die sich das Tier möglicherweise selbst zugefügt haben könnte, handeln. Dieser Sichtweise widerspricht die Reitstall-Leiterin jedoch vehement: "Das können wir definitiv ausschließen.

Sie betont: "Der Tierarzt hat das genauestens untersucht, da besteht leider kein Zweifel, dass es ein Mensch war, der sich an dem armen Tier vergangen hat." Der Täter habe sich in den Stall eingeschlichen, um sein Unheil anzurichten.

Die Erstmeldung:

Eine erschreckende Entdeckung machte eine 27-jährige Pferdebesitzerin am Dienstagmorgen. Sie musste beim Versorgen ihrer Stute feststellen, dass eine bislang unbekannte Person das Pferd mit einem noch nicht definierbaren Gegenstand missbraucht hat. Dadurch erlitt das Tier schwerwiegende Verletzungen. 

Wie die Waldkraiburger Polizei berichtet, liege der Tatzeitraum liegt zwischen Montag, 28.01.2019 20 Uhr und Dienstag, 29.01.2019, 9 Uhr. Die Ermittlungen der Polizei in diesem Fall dauern an.

Schaf im Kreis Landshut nach Vergewaltigung erlöst

Immer wieder werden Tiere Opfer von schrecklichen Misshandlungen. Zuletzt sorgte ein Fall in Velden bei Landhut für Aufsehen: Ein bislang noch unbekannter Täter vergewaltigte ein Schaf. Das Tier wurde dabei so schwer verletzt, dass es erlöst werden musste. Kurz nach der Tat hat sich in diesem Fall auch die Tierschutzorganisation Peta eingeschaltet und eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise ausgesetzt. 

Täter drohen bis zu drei Jahre Gefängnis 

Seit der Änderung des Tierschutzgesetzes im Juli 2013 sind sexuelle Handlungen an Tieren verboten und können mit einer Geldbuße von bis zu 25.000 Euro belegt werden. Ist der Straftatbestand der Tierquälerei erfüllt, können Täter zu einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren verurteilt werden.

mh/Presemitteilung Polizeiinspektion Waldkraiburg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa (Symbolbild)

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