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Waldkraiburgs Bürgermeister zum Bürgerentscheid in Aschau 

Freibad-Neubau im Rahmen der Vorstellungen der Projektgruppe? 

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Wohin schwimmen die Pläne bezüglich des gemeinsamen Schwimmbadneubaus von Aschau am Inn und Waldkraiburg? Der Bürgermeister der Stadt, Robert Pötzsch, bezieht Stellung zum anstehenden Bürgerentscheid Mitte Dezember in Aschau. 
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Aschau am Inn/Waldkraiburg - Mitte Dezember stimmen die Aschauer in einem Bürgerentscheid ab, wie es mit dem interkommunalen Freibad-Neubau-Projekt mit Waldkraiburg weitergehen soll. Was sagt der  Bürgermeister der Stadt Robert Pötzsch dazu? 

508 Unterschriften wurden von den Vertretern des Bürgerbegehrens "Schwimmbadneubau" eingereicht. Der Bürgerentscheid zum Schwimmbadneubau in Zusammenarbeit mit der Stadt Waldkraiburg findet am 16. Dezember 2018 statt. Die Fragestellung lautet: "Sind Sie gegen den Neubau eines Schwimmbades in interkommunaler Zusammenarbeit durch die Gemeinde Aschau am Inn mit der Stadt Waldkraiburg?" 

Bis zum Bürgerentscheid ruhen die Arbeiten am Freibad-Neubau, den Aschau und Waldkraiburg gemeinsam verwirklichen wollen. Der Gemeinderat Aschau darf bis zum Entscheid keine dem Entscheid entgegenlaufende Entscheidungen mehr treffen. 

Projektgruppe: Vorarbeit für künftige Beschlüsse 

Die Redaktion hat nun Waldkraiburgs Bürgermeister Robert Pötzsch dazu befragt. Beeinflusst es etwa die Arbeit der eigens geschaffenen Projektgruppe, dass der Gemeinde Aschau nun bis Mitte Dezember die Hände gebunden sind? 

Informationen von der Gemeinde Aschau zum Schwimmbadneubau

"Wir sind in der Projektgruppe in der Vergangenheit schon sehr weit gekommen", erklärt Pötzsch dazu. "Wir haben uns unter anderem unterschiedliche Bäder in der Region angeschaut." Dies sei ein wichtiger Schritt, um entsprechende Partner zu finden und mit deren Erfahrung die eigenen Ideen für ein attraktives Angebot im gemeinsamen Freibad entwickeln zu können. 

Ein weiterer wichtiger Punkt der Projektgruppe sei, so Pötzsch weiter, die vertragliche Gestaltung über die Zusammenarbeit zwischen Aschau und Waldkraiburg: "Die Projektgruppe leistet bei ihrer Arbeit die Vorarbeit, um in den jeweiligen Gremien - dem Gemeinderat Aschau und dem Stadtrat Waldkraiburg - die entsprechenden Beschlüsse zu fassen.

Der nächste Schritt sei nun die Ausschreibung für ein entsprechendes Planungsbüro, das konkrete Zahlen liefern solle. "Damit kann entschieden werden, ob der geplante Neubau tatsächlich im Rahmen unserer gemeinsamen Vorstellungen darstellbar ist", betont der Waldkraiburger Bürgermeister. 

"Durch das jetzt in Aschau stattfindende Bürgerbegehren ruhen alle Aktivitäten und somit auch die Möglichkeit durch die nächsten Planungsschritte weitere wichtige Entwicklungsschritte sowie finanzielle Auswirkungen darzustellen."

mb

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