Einigung erzielt

Nach zwei anderen Anläufen: Mobilfunkmast kommt nach Waldwinkel

Aschau am Inn - Nach zwei bisher gescheiterten Anläufen gibt es nun doch bald einen Ausbau des Mobilfunk-Netzes in der Gemeinde. 

"Der Mietvertrag wurde zwischenzeitlich von der Telekom mit der Verwaltung in Waldwinkel abgeschlossen", berichtet Aschaus Bürgermeister Alois Salzeder gegenüber innsalzach24.de. "Der Mast kann nun also kommen! Etwa zwei Wochen nach Inbetriebnahme wird dann die Öffentlichkeit informiert werden, sobald alles richtig funktioniert." Es sei höchste Zeit, dass sich hier etwas tue, hatte Salzeder zuvor betont. Für die Schüler und Mitarbeiter in Waldwinkel sei es ein echtes Problem, dass dort der Mobilfunkempfang so schlecht ist. Dies habe die Einrichtung als Lern- und Arbeitsplatz sehr unattraktiv gemacht. Es könnten zudem auch gleich Glasfaser-Leitungen für Breitband-Internet verlegt werden. 


Die Pläne waren bereits seit Mitte November bekannt. Vor der Entscheidung für den Standort hatte es noch eine Bürgerinformations-Veranstaltung gegeben gehabt.

Ablehnung von Standorten in Howaschen und am Tödtenberg

Mitte Mai 2018 hatte das Gremium einen Antrag der Telekom zur Errichtung eines neuen Mobilfunk-Mastens im Bereich von Howaschen abgelehnt. Der Mast sollte, den Angaben des Unternehmens nach, den Norden von Waldkraiburg, Howaschen, Wolfgrub und Haselbach versorgen. Allerdings erschien eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern in der Sitzung, die ihre Haltung gegen das Projekt vortrugen. Sie hatten sich informiert und konnten an Hand von einem Plan den Nachweis erbringen, dass die Telekom selbst diesen Bereich bereits als voll versorgt betrachtet. Dies führte zur ablehnenden Entscheidung des Rats.


In einer Umfrage auf innsalzach24.de sah mit fast 60 Prozent die Mehrheit unserer Leser die Entscheidung kritisch:

Es war nicht das erste Mal, dass sich das Gremium gegen einen Mobilfunk-Standort aussprach. Bereits im März des vergangenen Jahres hatte es einen anderen Antrag der Telekom, damals für die Errichtung eines Mastens am Tödtenberg gegeben.

"Das war meiner, aber leider nicht nach Ansicht der Mehrheit des Gemeinderats eine gute Idee", kommentierte Bürgermeister Alois Salzeder (UWG) die mehrheitliche Ablehnung des Rates damals.

hs

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