Ärger mit "Müllsündern"

"Leider ist dieser unschöne Anblick zum Dauerproblem geworden"

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Das Foto wurde am 28.Mai 2018 aufgenommen.
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Aschau am Inn - Viel Ärger verursachen derzeit Müllsünder, die ihren Rest- oder Sperrmüll einfach auf der Wertstoffinsel an der Hauptstraße abstellen. 

"Leider ist dieser unschöne Anblick in Aschau zum Dauerproblem geworden", so die Gemeindeverwaltung. "Die Wertstoffinsel an der Hauptstraße wird mehrmals die Woche von Müllsündern heimgesucht, die ihren Sperr- beziehungsweise Restmüll illegal hinter den Sammelcontainern entsorgen." Probleme mit kleineren Mengen an Müll, der unachtsam neben statt in die Container entsorgt wird, gäbe es schon immer, erklärte Gemeinde-Kämmerer Matthias Bönisch im Gespräch mit innsalzach24.de, "Allerdings ist es in letzter Zeit leider sehr viel geworden."

Diese Abfälle hätten vom Verursacher ordnungsgemäß für kleines Geld oder sogar zum Teil kostenlos am Wertstoffhof entsorgt werden können. "Der Abtransport und die Entsorgung kostet die Allgemeinheit nun ein Vielfaches." Die Entsorgungskosten tragen nun alle Aschauer über Ihre Abfallgebühren. "Das Ablagern von Müll ist kein Kavaliersdelikt und wird bei Bekanntwerden des Verursachers als Ordnungswidrigkeit verfolgt und mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet", teilt die Gemeindeverwaltung mit. Eine Schließung der Wertstoffinsel, wie das in Traunstein Ende Juni mit den Containern am Karl-Theodor-Platz geschehen soll, sei wegen der Müllsünder-Probleme bis auf weiteres weder notwendig noch vorgesehen.

Landratsamt bittet um Mithilfe

Das Landratsamt bittet zur Klärung um die Mithilfe der Bevölkerung. "Wenn Sie beobachten, wie Personen ihren Müll in die Landschaft werfen oder an Wertstoffinseln abladen, zeigen Sie bitte Zivilcourage." Hinweise zur Ermittlung des Müllsünders nehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des staatlichen Abfallrechts des Landkreises Mühldorf am Inn entgegen. Das Team der Abfallwirtschaft ist für Sie unter der Telefonnummer 08631/699-744 oder per Email oder unter abfallwirtschaft@lra-mue.de erreichbar.

hs/Pressemittteilung Gemeinde Aschau am Inn

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