Soll neu gebaut werden

Unterführung Klugham: Entscheidung gefallen - Aber es dauert noch ...

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Die Bahnüberführung in Klugham soll neu gebaut werden.
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Aschau am Inn - In einer Sondersitzung am Dienstagabend stimmte der Gemeinderat für das Projekt eines Neubaus der Unterführung in Klugham.

In der Gemeinderatssitzung Mitte November war beschlossen worden, eine Entscheidung der Regierung zu möglichen Fördergeldern abzuwarten. Die Kosten für die aktuell geplante Variante für die neue Überführung liegen bei etwa 1,2 Millionen Euro. "Zwischenzeitlich gab es einen Besprechungstermin. Dabei wurde ein Zuschuss in Höhe von etwa 500.000 Euro zugesagt", berichtet Gemeinde-Geschäftsführer Stefan Kirchbuchner im Gespräch mit innsalzach24.de. "Die Kosten für die Gemeinde werden sich also auf etwa 750.000 Euro belaufen."

Wann es dann mit dem Neubau losgehen wird, könne noch nicht genau gesagt werden, erklärt Kirchbuchner. "Grundsätzlich wollen wir noch die Fertigstellung der Innkanal-Erweiterung durch den Verbund abwarten." Diese ist für 2022 veranschlagt.

Schon seit Jahren Thema

Das Thema beschäftigt die Gemeinde bereits seit sechs Jahren. Die Eisenbahnüberführung überspannt die Aschauer Straße in ihrem Verlauf zwischen Aschau-Werk und Klugham. Bei einem Neubau will die Gemeinde die Engstelle der Unterführung gleich ausbauen lassen. "Eine ursprünglich angedachte Untersuchung der Variante mit einer Höhe von vier Metern macht heute keinen Sinn mehr", rechtfertigte Bürgermeister Alois Salzeder den Ausbau bei der Behandlung im Gemeinderat Anfang November 2016.

Die Lage der Unterführung in Klugham.

Ein Vertreter eines Mühldorfer Ingenieurbüro stellte damals unter anderem eine Variante vor, von welcher sich wiederum ein örtlicher Kiesunternehmer in seine Existenz bedroht sah. Denn bei dieser 590 000 Euro-Version hätte er eine Umleitung benutzen müssen. Dies hätte für ihn eine "Mehrstrecke von 486 Kilometer", den Einsatz eines "zweiten Vierachsers" und "zusätzliches Personal" bedeuten würde. Er hoffte daher auf eine Bauvariante, bei der die alte Unterführung noch genutzt werden kann.

Bürgerentscheid 2017 für Neubaut

Ende November 2016 sprachen sich die Aschauer dann in einem Bürgerentscheid für eine Verbreiterung und Erhöhung der Eisenbahnunterführung aus. Demnach wird die Unterführung in Klugham nun auf sechs Meter verbreitert und auf 4,50 Meter erhöht.Um die Erweiterung durchzusetzen, war eigens eine Bürgerinitiative gegründet worden.

Sowohl Vertreter der Bürgerinitiative als auch Bürgermeister Salzeder begrüßten das Ergebnis damals.

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