Nach Bürgerentscheid 2016

Ausbau der Klughamer Bahnunterführung: Das ist der Stand

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Aschau am Inn - Bald könnte es endlich wieder vorangehen mit dem Projekt des Ausbaus der Klughamer Eisenbahnunterführung. Etwas dauern wird es aber noch.

"Das Thema beschäftigt uns ja jetzt schon seit sechs Jahren", bemerkt Aschaus Bürgermeister Alois Salzeder (AWG) im Gespräch mit innsalzach24.de. Auch in der Gemeinderatssitzung am Dienstag konnte erst einmal kein Fortschritt erzielt werden. Etwa eine Million Euro würde der Neubau kosten. Es stehen dabei Zuschüsse in Höhe von etwa 50 bis 60 Prozent der Kosten in Aussicht.

"Es wurde aber beschlossen, nun erst einmal noch abzuwarten, wie es damit genau aussieht. Bis Anfang der nächsten Woche soll es Rückmeldung geben, wie hoch die Bezuschussung aussehen wird", erläutert Salzeder, "Dann wird es zu diesem Thema noch einmal eine Sondersitzung geben."

Bürgerentscheid sprach sich für Unterführung aus

Bei einem Neubau der Eisenbahnüberführung in Klugham will die Gemeinde die Engstelle der Unterführung gleich ausbauen lassen. "Eine ursprünglich angedachte Untersuchung der Variante mit einer Höhe von vier Metern mache heute keinen Sinn mehr", rechtfertigt Bürgermeister Alois Salzeder den Ausbau bei der Behandlung im Gemeinderat Anfang November 2016.

Ein Vertreter eines Mühldorfer Ingenieurbüro stellte damals unter anderem eine Variante vor, von welcher sich wiederum ein örtlicher Kiesunternehmer in seine Existenz bedroht sah. Denn bei dieser 590 000 Euro-Version hätte er eine Umleitung benutzen müssen. Dies hätte für ihn eine "Mehrstrecke von 486 Kilometer", den Einsatz eines "zweiten Vierachsers" und "zusätzliches Personal" bedeuten würde. Er hoffte daher auf eine Bauvariante, bei der die alte Unterführung noch genutzt werden kann.

Bürgerentscheid vor zwei Jahren

Ende November 2016 sprachen sich die Aschauer dann in einem Bürgerentscheid für eine Verbreiterung und Erhöhung der Eisenbahnunterführung aus. Demnach wird die Unterführung in Klugham nun auf sechs Meter verbreitert und auf 4,50 Meter erhöht.Um die Erweiterung durchzusetzen, war eigens eine Bürgerinitiative gegründet worden.

Sowohl Vertreter der Bürgerinitiative als auch Bürgermeister Salzeder begrüßten das Ergebnis damals. 

hs

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