Themen aus dem Aschauer Gemeinderat

Kein zweiter Mobilfunk-Standort am Tödtenberg

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Aschau am Inn - Eine ganze Reihe an Themen standen bei der Gemeinderatssitzung vor kurzem auf der Tagesordnung.

"Das war meiner, aber leider nicht nach Ansicht der Mehrheit des Gemeinderats eine gute Idee", kommentierte Bürgermeister Alois Salzeder (UWG) die mehrheitliche Ablehnung des Gremiums zu einem zweiten Mobilfunk-Standort am Tödtenberg durch die Telekom. "Beispielsweise im Bereich Waldwinkel wird es dadurch auch weiterhin sehr schlechten Mobilfunk-Empfang geben", bedauerte das Gemeindeoberhaupt. 

Ebenfalls entgegen seiner Überzeugung war der Beschluss des Gemeinderats, dem Landschaftspflegeverband beizutreten. Das Thema war bereits im Januar besprochen worden. Der Tagesordnungspunkt wurde damals nach kurzer Diskussion vertagt. Die Verwaltung wollte sich darum bemühen, einen Ansprechpartner zu organisieren. Diesmal fand sich nun eine Mehrheit für den Beitritt. "Ich bleibe dabei, dass dies für unsere Ausgleichsflächen nicht notwendig ist", kommentierte Salzeder die Entscheidung. 

Wichtigster Tagesordnungspunkt war der Beschluss des Haushalts für das Jahr 2018, der einstimmig verabschiedet wurde. Dieser hat ein Gesamtvolumen von 16.293.700 Euro. Der Vermögenshaushalt beträgt dabei 7.610.000 Euro, der Verwaltungshaushalt 8.683.700 Euro. Die Steuereinnahmen flossen auch in diesem Jahr wieder ordentlich zu. Die Gemeinde ist daher bereit für die diversen in diesem Jahr anstehenden Investitionen, wie dem neuen Parkplatz und Gerätehaus für die Feuerwehr, die Beteiligung an den Planungskosten für das Gemeinschafts-Bad mit Waldkraiburg oder die Erweiterung des Kindergartens. 

hs

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