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Gemeinderat Aschau am Inn

Der Rat der Polizei ist gefragt - gleich zwei Mal!

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Ein schöner Frühlingsabend in Aschau - im Rathaus ging es unter anderem um die Sicherheit im Straßenverkehr.

Aschau am Inn - Die Polizei, dein Freund und Helfer. In Aschau hat sie demnächst viel zu tun: Gleich zweimal ist ihr Rat gefragt.

Ein Spielplatz im Neubaugebiet und ein Antrag auf „Anlieger frei“ – zwei der Themen auf der Gemeinderatssitzung in Aschau am Dienstagabend. In beiden Fällen ist der fachkundige Rat der Polizei gefragt: Beide Male geht es um die Sicherheit im Straßenverkehr.

„Ich finde es übertrieben“, sagte 1. Bürgermeister Alois Salzeder zum Antrag der Anwohner im Föhren- und Erlenweg auf Verkehrsberuhigung im Bereich der Litzlkirchener Straße. Was war passiert? Anwohner hatten einen enormen Anstieg des Verkehrs auf der Litzlkirchener Straße festgestellt und baten schließlich auf zwei Gemeinderatssitzungen (Oktober und November) vergangenen Jahres um Prüfung, wie man den Verkehr dort reduzieren kann.

Die Fakten:

Die Litzelkirchener ist eine Gemeindeverbindungsstraße mit einer Breite von 4,3 Metern im Ort. Zwei Messungen mit Verkehrszählung wurden vorgenommen. Die Ergebnisse sind deckungsgleich:

  1. Es fahren mehr „Fahrzeuge“ aus- als einwärts 
  2. Die Durchschnittgeschwindigkeit dieser gemessenen „Fahrzeuge“ liegt mit 41 im ersten und mit 37 im zweiten Messzeitraum deutlich unter 50 km/h.

Zur Kenntnis genommen:

Einen kritischen Einwurf eines anwesenden Aschauer Bürgers nahm der Gemeinderat zur Kenntnis. Da er aber außerhalb des Tagesordnungspunktes „Bürgerfragen“ erfolgte, wurde er nicht weiter diskutiert. Die Polizei wird um Rat gefragt und eine Wiedervorlage dieses Antrages der Anwohner ist für die nächste Sitzung des Gemeinderats zu erwarten. Für sie geht es um das Messverfahren:

  1. Wie können mehr raus- als reinfahren?
  2. Werden Fahrradfahrer auch gemessen? Dadurch würde das Ergebnis der Durchschnitts-Geschwindigkeit nämlich deutlich verfälscht.

Gefährlich!

Weiteres Thema, das demnächst auch die Polizei beschäftigen wird: der im Bebauungsplan für das Gebiet „Am Wiesengrund“ vorgesehene Spielplatz. 382 Quadratmeter – das ist die Fläche dafür. Zunächst ging es in der Gemeinderatssitzung um den Vorschlag, dass der 1. Bürgermeister Alois Salzeder in Absprache mit der 3. Bürgermeisterin Daniela Reingruber Spielgeräte innerhalb eines Budgets von 20.000 Euro erwerben darf.

Im Fortgang ging es auf der Sitzung aber auch um die Verkehrssicherheit. „Es soll sich jeder einmal selbst anschauen“, so 1. Bürgermeister Salzeder. Weiter wird die Polizei auch hierzu um Stellungnahme gebeten.

Die Beschlussfassung im eigentlichen Antrag: „Es darf auch gern ein bisserl mehr sein“. Soll heißen: 2000 Euro hin oder her - der Spielplatz soll und wird nach diesem Beschluss modernen Maßstäben gerecht und die Bürgermeister Salzeder und Reingruber haben das GO dafür.

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