Thema im Gemeinderat

Fehlende Betreuungsplätze in Aschau: Kombigruppe nötig

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Aschau am Inn - Fehlende Betreuungsplätze sind ein Thema, das immer wieder wichtig wird. Auch den Gemeinderat beschäftigten fehlende Plätze in seiner Sitzung am Dienstag.

"Länger daheim bleiben: Wer kann sich das noch leisten?" - fragte Ende Januar bereits unsere Reporterin Christine Stanggassinger in einem Kommentar. Immer weniger Mütter, ist die Antwort. Daher braucht es Betreuungsplätze in Krippen und Kindergärten. 

Doch diese sind mancherorts zu einem seltenen Gut geworden. So auch in der Gemeinde Aschau. "Bisher gibt es 75 Kindergarten- und 24 Krippenplätze die genehmigt sind", so Bürgermeister Alois Salzeder. Diese reichen allerdings nicht mehr aus, denn es gibt sehr viel mehr Bedarf. 10 Kindergarten- und 14 Krippenplätze fehlen. "Eine solche Nachfrage wie hier momentan, ist allerdings für eine ländliche Region in Bayern ungewöhnlich", gibt das Gemeindeoberhaupt zu bedenken. 

Daher wurden nun auf Beschluss des Gemeinderats und mit Genehmigung des Landratsamtes Maßnahmen ergriffen. Zum einen werden die bestehenden Gruppen erweitert. Zum anderen wurde eine Kombigruppen aus Kindergarten- und Krippenkindern gegründet. Zur Unterbringung wird es zunächst einen Notbehelf, später einen Anbau an die bestehenden Räumlichkeiten geben.

hs

Rubriklistenbild: © dpa

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