Klika: Gebühr wohl bis 2013 stabil

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Waldkraiburg – Gute Nachrichten aus dem Werkausschuss: Die Abwassergebühr wird wohl bis 2013 stabil bleiben. Davon gehen Bürgermeister Klika und Stadtwerkeleiter Weigl aus.

Beiden stellten den Geschäftsbericht 2009 für den Eigenbetrieb Abwasser vor. Das Geschäftsjahr 2009 schließt mit einem Gewinn von fast 684000 Euro. "Ein sehr erfolgreiches Wirtschaftsjahr. Das beste Ergebnis der letzten Jahre", kommentierte Norbert Weigl diese Zahl. Das positive Ergebnis des Jahres 2008 (636.000 Euro) wurde noch einmal übertroffen.

Die in diesem Jahr anstehende Nachkalkulation der eingenommenen Gebühren von 2006 bis 2009 und die Vorauskalkulation für die Jahre 2010 bis 2013 steht zwar noch aus. Doch angesichts dieser Ergebnisse sei zu erwarten, dass die Gebühren in diesem Zeitraum nicht steigen, so Bürgermeister Klika. Dies sei eine "gute Ausgangsbasis für weitere Gebührenstabilität", bestätigte der Stadtwerkeleiter.

Umsätze gestiegen - weniger Material- und Betriebsaufwand

Ursache für das positive Jahresergebnis ist zum einen eine leichte Erhöhung der Abwassermengen, die durch das Kanalnetz des Eigenbetriebs der Kläranlage der Stadtwerke GmbH zugeleitet wurden. Statt 2,62 Millionen Kubikmeter Misch- und Schmutzwasser in 2008, waren es 2009 2,77 Millionen Kubikmeter. Vor allem schlägt sich aber die Erhöhung der Starkverschmutzerzulage bei den Großeinleitern nieder. Der Umsatz stieg allein für diesen Bereich von 1,15 Millionen Euro auf 1,32 Millionen Euro an. Die gesamten Erträge belaufen sich 2009 auf 5,27 Millionen Euro.

Das sind zwar 134.000 Euro weniger als im vorangegangenen Jahr 2008. Allerdings konnte damals eine Rückstellung von 310.000 Euro aufgelöst und als einmaliger betrieblicher Ertrag zugeführt werden.

Nicht nur die Umsatzerlöse stiegen, auch auf der Ausgabenseite gab es 2009 eine positive Entwicklung. Der Materialaufwand, der Löwenanteil entfällt auf das Betreiberentgelt für die Kläranlage, konnte um 117000 Euro auf 3,24 Millionen Euro gesenkt werden, durch effektiven Einsatz von Material und in der "sehr modernen Anlage", wie Klika sagte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 60.000 Euro auf 624.000 Euro.

Die Zinsaufwendungen an Kreditinstitute haben sich um 55.000 Euro vermindert.

Die günstige Entwicklung der beiden zurückliegenden Jahre versetzt den Eigenbetrieb der Stadtwerke in die Lage eine Kapitalzuführung der Stadt über 500.000 Euro an den Eigenbetrieb wieder zurückzuführen.

hg/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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