Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

203.000 Euro für Erschließungsstraße?

Waldkraiburg - Das Gewerbegebiet nördlich der Daimlerstraße ist noch nicht verkauft - es wird wohl geteilt. Erschlossen werden soll das Areal mit einer Ringstraße zur Emil-Lode-Straße.

Die 9000 Quadratmeter können nicht in einem Stück veräußert werden und sollen geteilt werden. Damit sich das Gewerbegebiet nördlich der Daimlerstraße weiter entwickeln kann, muss eine Ringstraße gebaut werden. Und die kommt die Stadt teuer zu stehen. Es geht um 203.000 Euro.

"Das ist allerdings eine Luxusausführung, die so nicht sein muss", sagte Hermann Karosser im Stadtentwicklungs-, Bau- und Umweltausschuss. Der Stadtbauchef erklärte, das Areal, das 9000 Quadratmeter groß sei, könne nicht in einem Stück veräußert werden. Er habe bisher nur Anfragen bis höchstens 2000 Quadratmeter. Wird das Gebiet aufgeteilt, muss es durch eine Ringstraße erschlossen werden. Und die wird sehr teuer, weil sie so weit gefasst sein muss, dass ein Lkw darauf problemlos fahren kann.

Nun wurde im Juni das Ingenieurbüro INFRA beauftragt, eine Planung aufzustellen und die Kosten zu berechnen. Bei dem Preis, 203.000 Euro, ging ein Raunen durch die Reihe im Sitzungssaal. Grundsätzlich billigt der Ausschuss das Vorhaben für den Neubau der Ringstraße. Allerdings müssen noch weitere kostengünstigere Varianten geprüft werden. Ein entsprechender Empfehlungsbeschluss geht an den Stadtrat. Den Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes Nummer 69 wird ebenfalls zugestimmt. Laut Hermann Karosser gibt es im Moment drei Anfragen für ein Teilgrundstück in dem Gebiet.

kla/Waldkraiburger Nachrichten