Nostalgie gegen Zahnschmerzen

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Zahnarzt Herbert Einmayr mit einem sogenannten Tretbohrmaschine aus dem frühen 20. Jahrhundert.

Neumarkt-St. Veit – Seit 50 Jahren gibt es die Zahnarztpraxis von Herbert Einmayr. Für den Zahnarzt Anlass, das Rad der Geschichte zurückzudrehen.

Zurück zu den Anfängen, als sein Vater die Praxis eröfnet hatte. Der leidenschaftliche Sammler präsentiert ab sofort nicht nur zahnmedizinische Utensilien aus den 50er Jahren, sondern auch Apparaturen, die noch älter sind.

Ein Korbsessel im Wartezimmer, in dem sich ein Patient niedergelassen hat und interessiert in einer Fachzeitschrift blättert, die die Mondlandung zum Thema hat. Vielleicht Ablenkung, bevor die Sprechstundenhilfe ins Zimmer kommt, und den Herrn ins Behandlungszimmer führt. Eine monströse Apparatur mit unzähigen Tentakeln harrt über den Behandlungsstuhl. Etwas ängstlich nimmt der Patient Platz, bevor Herbert Einmayr seine Behandlung beginnt. So ähnlich könnte es sich damals zugetragen haben, nachdem der Neumarkter Zahnarzt 1959 seine Praxis in der Adlsteiner Straße, dort wo sie heute noch von seinem gleichnamigen Sohn betrieben wird, eröffnet hatte.

50 Jahre sind ins Landgezogen. Freilich Jahre der Veränderung: Die Geräte wurden moderner, die Technik ausgefeilter: „Ein Bohrer aus dieser Zeit arbeitete mit 400 bis 500 Umdrehungen und wirkte dadurch lauter und bedrohlicher. Es hat mehr gerumpelt“, erklärt Herbert Einmayr.

Lesen Sie dazu morgen mehr im Mühldorfer Anzeiger.

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