Zu wenig Schotter für Schotterpiste?

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Unten hui, oben pfui: Die Umgehungsstraße ist bereits asphaltiert, bei der Alten Teisinger Straße warten die Anlieger noch. Doch das Staatliche Bauamt kündigt eine baldige Befestigung, sprich Asphaltierung auch auf diesem Abschnitt an.

Neumarkt-St. Veit - Ein Jahr Verzögerung müssen die Einwohner von Neumarkt-St. Veit in Kauf nehmen bis die Umgehungsstraße endlich befahrbar sein wird. Schon jetzt aber wurde ein Großteil der Strecke asphaltiert.

Während die Überführung im Zuge der Alten Teisinger Straße immer noch eine Schotterpiste ist. Anwohner Clemens Heinrich Wichmann findet das unlogisch. Doch der Asphalt naht.

"Die Straße, die erst Ende 2012 freigegeben wird, wird bereits asphaltiert. Doch die Anwohner müssen immer noch eine Schotterpiste nach Teising in Kauf nehmen". Verkehrte Welt, findet Wichmann, den nicht so sehr stört, dass die Umgehungsstraße asphaltiert wird. Er beschwert sich in erster Linie über den schlechten Zustand im Bereich der Alten Teisinger Straße. Denn aus dem Siedlungsgebiet heraus über die Überführung bis in die Ortschaft Teising befindet sich die Straße immer noch im unbefestigten Zustand.

Verdichteter Schotter, der zwischenzeitlich von sehr tiefen Schlaglöchern übersät gewesen sei und den Autofahrern ein geschicktes Lenken des Fahrzeuges abverlangt habe. "Seit über einem Jahr haben wir hier eine echt afrikanische Piste", gut geeignet für Offroad-Fans, meint Wichmann. Bauseits sei diese nicht mehr zu begründen. "Fehlt es etwa am Geld", fragt er.

"Am Geld fehlt es nicht", gibt dazu Stefan Leitner vom Staatlichen Bauamt in Landshut, verantwortlich für die Baumaßnahme in Neumarkt-St. Veit, Entwarnung. Eigentlich sei bereits Ende 2010 vorgesehen gewesen, die Alte Teisinger Straße mit einer Tragschicht zu versetzen. Der frühzeitige Wintereinbruch habe diesem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Darüber sei er jedoch gar nicht unglücklich gewesen, weil noch nachträgliche Arbeiten im Zuge eines Durchlasses notwendig geworden seien.

Dieses Jahr habe die Asphaltierung dieser Straße dann auf der Prioritätenliste nicht mehr ganz oben gestanden, "auch weil es bislang nicht viel geregnet hat". Doch Leitner hat gute Nachrichten: Nach Absprache mit der Baufirma stellt er jetzt eine baldige Asphaltierung in Aussicht. "Bereits nächste Woche wird der Unterbau erstellt, in zwei Wochen folgt die Tragschicht."

je/Mühldorfer-Anzeiger

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