Mehr Lebensqualität

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Roßbach - Der Hergott freute sich mit den Roßbachern, meinte der stellvertretende Landrat Günther Knoblauch gestern: "Hoaß is ned, und regnen lässt er's auch nicht. Grod recht is's".

Und so stand dem Gründungsfest der Roßbacher Feuerwehr nichts im Wege. Befreundete Wehren aus den Landkreisen Altötting, Rottal-Inn und Mühldorf waren gekommen, um die Jubelwehr hochleben zu lassen.

Gründungsfest der Roßbacher Feuerwehr

Den Auftakt des 125-jährigen Gründungsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Roßbach bildete ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, den Pfarrer Franz Eisenmann am Samstagabend zelebrierte. Beim Festabend unterhielt die Stimmungsband "Shitparade" die zahlreichen Festgäste. Das Urgestein "Mittermoar Sepp" aus Massing, der in gekonnt launiger Weise unterhielt, entlockte dem Publikum immer wieder Lachsalven.

Höhepunkt des Jubiläums war der gestrige Festsonntag. In zwei Zügen marschierten die mitfeiernden Feuerwehren und Ortsvereine aus Roßbach und Niedertaufkirchen zum Freialtar, wo Pfarrer Franz Eisenmann den Gottesdienst zelebrierte. Nachdem er die Erinnerungsbänder der beiden Patenbräute Carina Weber (Feuerwehr Roßbach) und Sabrina Holz (Feuerwehr Niedertaufkirchen) sowie von Festmutter Eva-Maria Wintermeier gesegnet hatte, hefteten diese nach ihren Prologen ihre Bänder an die jeweiligen Fahnen.

Bürgermeister und Schirmherr Sebastian Winkler würdigte den Einsatz, den die "Roßbegga" Feuerwehr seit 1885 am Nächsten leiste. Für die Zukunft wünschte er weiterhin Kameradschaft, Zusammenhalt und das Festhalten am Idealismus, den die Roßbacher seit 125 Jahren für die Ortsfeuerwehr aufbrächten.

Günther Knoblauch bezeichnete die Feuerwehr als wichtige Organisation, die "einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität liefert". Gemeinschaft und Zusammenhalt würden vor allem die jungen Menschen prägen, äußerte er Respekt und Anerkennung. Ebenso wie Kreisbrandrat Karl Neulinger, der sich glücklich darüber zeigte, dass die Feuerwehren im Landkreis so gut aufgestellt seien.

Kameradschaft, Gemeinschaft und Solidarität im Dorf, "das sind die tragenden Säulen einer Ortsfeuerwehr", bekräftigte schließlich Vorstand Georg Schmid, der sich dies auch für die Zukunft wünschte. Ein Festzug schloss sich dem Festgottesdienst an. Heiter klang das Fest aus, als am Nachmittag noch ein Timberspinningwettbewerb durchgeführt wurde.

drj/je/Neumarkter Anzeiger

Rubriklistenbild: © OVB

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