Keine unendliche Geschichte

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Beim Spatenstich: Felix Ostermaier von der Firma Ostermaier, Natascha Piogac vom Bauamt Neumarkt, Monika Hirl von der Teilnehmergesellschaft Mühldorfer Netz, Bauingenieur Albert Zellner, Bürgermeister Erwin Baumgartner und Bauleiter Karl Sicorschi (von links).

Neumarkt-St. Veit - Eine ausgebaute Gemeindeverbindungsstraße von Gmain nach Reißlsberg - immer wieder war dies Thema im Neumarkter Stadtrat.

Seit dem Wahlkampf von 2002 wurde immer wieder der Ausbau gefordert, was letztlich immer an den finanziellen Mitteln gescheitert war. Jetzt schließt sich dieses Kapitel, gestern erfolgte der Startschuss für die Baumaßnahme.

Die Wiese hatte über Nacht Raureif angesetzt, das tat aber dem Tatendrang der Behördenvertreter und ausführenden Bauleute keinen Abbruch. Mit Eifer setzten sie zum ersten Spatenstich für diese Baumaßnahme an, die bis Juni 2010 realisiert werden soll.

Mit 380.000 Euro schlägt der Ausbau der 1300 Meter langen Gemeindeverbindungsstraße von Reißelsberg nach Gmain zu Buche, für die die Stadt Zuschüsse in Höhe von 55 Prozent erhält. Bauherr ist die Teilnehmergesellschaft Mühldorfer Netz, die außerdem eine Straße in Thambach (Ostner) für knapp 100000 Euro mit 64 Prozent bezuschusst.

Summa summarum verbleiben der Stadt Neumarkt für beide Wegebaumaßnahmen rund 220.000 Euro, davon werde aber die Stadt auch von den Anliegern gegebenenfalls Anteile einheben, wie Bürgermeister Baumgartner deutlich machte.

Nicht nur, dass die Straße Gmain-Reißelsberg sogar Wahlkampfthema vor den Kommunalwahlen von 2002 war. Des Öfteren hatte sich danach auch der Stadtrat mit der Realisierung dieser Straße beschäftigt. Da jedoch zunächst Mittel, die ursprünglich im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes zur Verfügung gestanden hätten, schließlich doch nicht geflossen sind und letztlich auch von Leader Plus der Geldsegen nicht erfolgen konnte, sprang nun die Teilnehmergemeinschaft Mühldorfer Netz mit Zuschüssen ein.

Wie Monika Hirl von der Teilnehmergemeinschaft betonte, habe die Stadt Neumarkt im Jahr 2004 beim Amt für Ländliche Entwicklung die Förderung von Wegebaumaßnahmen beantragt. Für die vorher genannten beiden Maßnahmen könnten nun im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens Zuwendungen gezahlt werden.

"Nach diesen beiden Projekten haben wir sämtliche größere Straßenbaumaßnahmen im Gemeindegebiet erledigt", freute sich der Neumarkter Rathauschef darüber, dass nun gestern die Baumaschinen mit den Erdarbeiten begonnen haben.

je/Mühldorfer Anzeiger

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