Bahn bei Übergängen kaum kompromissfähig

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Neumarkt-St. Veit - Nach langer Planung ist jetzt eine Entscheidung zur Verbesserung der Sicherheit an den Bahnübergängen auf der Strecke zwischen Neumarkt-St. Veit und Landshut gefallen.

Bereits im Oktober 2006 hat die Deutsche Bahn ein Verfahren zur Verbesserung des Schienenverkehrs, aber auch zur Verbesserung der Sicherheit an den Bahnübergängen auf der Strecke zwischen Neumarkt-St. Veit und Landshut eingeleitet.

Zu dem damaligen Verfahren hat die Stadt eine Besprechung mit den betroffenen Anliegern zur Entscheidungsfindung abgehalten. Es wurden verschiedene Forderungen der Anlieger in dem Beschluss des Stadtrates am 17. Oktober 2006 mit aufgenommen. Zum einen wurde der Schließung von zwei Bahnübergängen und der Neusicherung eines Bahnüberganges eine Variante mit der Sanierung von zwei Bahnübergängen und der Schließung nur eines Überganges der Vorzug gegeben.

Sollte diese Version nicht möglich sein, hat der Stadtrat von Neumarkt-St. Veit als Erleichterung für die betroffenen Anlieger einige Vorgaben beziehungsweise Bedingungen gestellt. Diese Forderungen der Stadt wurden aber großteils nach den neuen Unterlagen als unerfüllbar abgelehnt.

Im jetzigen neuen Planfeststellungsverfahren hat sich die Bahn festgelegt, dass es nur die Möglichkeit zur Neusicherung eines Bahnüberganges (km 3,054) über die Zufahrt beim Anwesen Müller in der Mitte der drei betroffenen Bahnübergänge gibt. Die beiden anderen Bahnübergänge werden geschlossen.

Der Bau- und Umweltausschuss hat diesem Vorgehen jetzt zugestimmt, da es keine andere sichere Lösung gibt. Die Umwege sind nach Prüfung der Bahn als angemessen anzusehen.

Die Stadt bleibt aber weiter bei den Forderungen nach einer verbesserten Anbindung des Anwesens Scheidhammer (keine Verschleifung auf der B299) und nach der Asphaltierung auch des Ersatzweges vom neu zu sichernden Bahnübergang zu dem zu schließenden Bahnübergang Richtung Neumarkt-St. Veit, beziehungsweise einer besseren Ausbauversion dieses Weges. Damit wird ein weiterer Teil einer Rad- und Fußwegverbindung zwischen Egglkofen und Neumarkt-St. Veit geschlossen.

Neu gesichert wird auch der Bahnübergang in Angelsberg. Dort werden ebenfalls zwei Halbschranken eingebaut, die Straßenbreite verbessert und Lichtzeichen installiert. Dies soll auch zu einer Verkürzung der Wartezeiten führen.

Das Anhörungsverfahren für die betroffenen Anlieger und Grundstückseigentümer läuft vom 27. Januar bis zum 28. Februar 2011.

Dabei können Einwendungen direkt bei der Regierung von Oberbayern oder auch im Rathaus (Bauverwaltung) während der Amtsstunden eingelegt oder zur Niederschrift abgegeben werden.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt bekundete der Ausschuss einstimmig die Absicht, den öffentlichen Feld- und Waldweg Nr. 34 "Hötzinger Weg" einzuziehen. Nach dem Bayer. Straßen- und Wegegesetz ist die Absicht bekannt zu geben.

nz/Waldkraiburger Nachrichten

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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