Dem Traum einen Schritt näher

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Ein Bild, das bald der Vergangenheit angehören soll: Die Tribüne soll zwar erhalten bleiben, doch wird das alte Vereinsheim inklusive der Duschen (rechter Bildrand) abgerissen und dafür ein neues Vereinsheim gebaut, das teilweise auch hinter der Tribüne Platz finden wird.

Neumarkt-St. Veit - Einen Traum haben die Fußballer des TSV Neumarkt-St. Veit: ein neues Sportheim. Ihrem Traum sind sie jetzt einen Schritt näher gekommen!

Lesen Sie hier den Originalartikel aus dem neumarkter Anzeiger:

Ausschuss segnet Sportheim ab

Die erste Hürde zum Bau eines neuen Sportheimes für die Fußballer des TSV Neumarkt-St. Veit ist genommen. Der Bau- und Umweltausschuss hat dafür sein Einvernehmen erteilt.

Laut Vorstellung des TSV Neumarkt-St. Veit sollen die alten Gebäude abgerissen und ein neues Fußballvereinsheim mit Kabinen, sanitären Anlagen und Schulungsraum errichtet werden. Die Unterschriften der Nachbarn liegen laut Bürgermeister Erwin Baumgartner vor, auch sonst gebe es gemäß Flächennutzungsplan keine Einwände gegen das Bauvorhaben.

Der Sportplatz mit den bestehenden Gebäuden liegt im Überschwemmungsbereich der Rott. Da die alten Gebäude abgerissen werden und die neuen Gebäude einen größeren Abstand zur Rott haben sei darüber hinaus gewährleistet, dass es zu keiner weiteren Versiegelung im Überschwemmungsbereich kommt, heißt es in der Beschlussfassung. Auch die Erschließung sei durch den Anschluss an die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung gesichert. Und so hatte der Bauausschuss mit acht zu null Stimmen auch keine Einwände.

Sechs Firmen habe die Stadt im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung eingeladen, ein Angebot für Steinmetzarbeiten am Bahnhof abzugeben. Schließlich lag zum Submissionstermin nur ein Angebot der Firma Berggold aus Neumarkt vor. Sie erhielt dann auch den Zuschlag für die Arbeiten an den Zugängen zu den Kopfbauten Ost und West sowie zum Mehrzweckraum, zur Wartehalle und zum Postanbau. Der Angebotspreis habe zwar mit 19.286 Euro weit über den Schätzkosten gelegen (12.600 Euro), dies sei aber laut Bürgermeister darin begründet, dass sich voraussichtlich die Gründung aufwändiger gestalte als ursprünglich angenommen.

Das Wasser und der Kanal im Außenbereich beschäftigte außerdem den Bauausschuss. Zum einen stimmte der Ausschuss über eine Änderung des Abwasserkonzeptes ab. Teising 4 und Großthalham 10 werden nach Absprache mit den Grundstückbesitzern aus wirtschaftlichen Gründen aus dem Konzept herausgenommen: Der Anschluss käme zu teuer, Eigenlösungen - sie sind derzeit noch förderfähig - seien die günstigeren Alternativen, zumal es sich bei Teising um einen Schlossgraben handele, an dem im Zuge des Anschlusses an den öffentlichen Kanal aufwändige Baggerarbeiten nötig wären, erläuterte der Bürgermeister.

Eine neue Leitungstrasse muss die Stadt Neumarkt bei der Bauausführung der Wasser- und Kanalleitungsbauten in Blindenhaselbach auswählen. Ein Grundstückseigentümer, der zunächst der Verlegung von Leitungen auf seinem Grundstück zugestimmt hatte, habe diese Zustimmung zurückgezogen. "Weil er sich das Grundstück nicht verbauen lassen will", erklärte Baumgartner dazu.

Also musste nun eine Trassenänderung vorgenommen werden, die zusätzliche Kosten in Höhe von zirka 19.000 Euro verursache. Der Bauausschuss entsprach dieser Änderung einstimmig.

je/Neumarkter Anzeiger

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