In der Tradition fest verankert

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Die Festdamen präsentieren die neue Fahne des Schützenvereins Waldesruh zum 50. Gründungsjubiläum.

Ranoldsberg - Brauchtümer aufrecht erhalten und die Zukunft mitgestalten – so sieht sich der Schützenverein Waldesruh in seiner Tradition.

Diese hat auch Bestand – nun schon seit 50 Jahren. Dieses Jubliäum feierte der Verein gestern mit einer Fahnenweihe und einem hohen Gast.

Für die Schützen war es ein großes Fest, das mit einer Fahne für den Verein gefeiert wurde. "Gefestigt durch die Tradition - gemeinsam in die Zukunft"- so steht es auf der neuen Fahne, die der Verein nun besitzt. Und an diesen Leitspruch orientiert sich der Verein nun schon seit 50 Jahren. Fahnenmutter Melitta Rott, Fahnenbraut Verena Bauer, die Patenbräute Martina Wolf und Andrea Wastl, Trauermutter Rosmarie Oberreitmeier, die Festdamen, natürlich der Patenverein Schützengesellschaft 1907 Sterneck und Vereine aus der Umgebung nahmen an dem Kirchenzug durch Ranoldsberg zum Sportplatz teil.

Dort war bereits alles für den Gottesdienst vorbereitet, den Pfarrer Herbert Aneder zelebrierte. Auch für ihn war es ein besonderer Tag. Denn dies war sein erstes großes Fest, seitdem er am 1. September die Leitung des Pfarrverbands Buchbach übernommen hat. Er hob die Lebenswelt der Schützen hervor, die Tradition, Sport und Geselligkeit miteinander verbinden. Beim Anheften der Erinnerungsbänder passierte ein kleines Missgeschick: Patenbraut Martina Wolf vom Schützenverein Waldesruh befestigte ihr Band zunächst an der Fahne ihres Vereins.

Bürgermeister und Schirmherr Thomas Einwang lobte die engagierten Mitglieder, die für die Ziele und Aufgaben des Vereins einstehen. Landrat Georg Huber würdigte, dass die Schützen Tradition und Brauchtum pflegen und somit ihre Verbundenheit mit der Heimat zum Ausdruck bringen.

Ein hoher Gast gab sich zu den Feierlichkeiten des Vereins sein Stelldichein: US-Generalkonsul Conrad Tribble. Mit seiner Familie machte er einen Ausflug und feierte mit dem Verein. Für ihn ist das Vereinsjubliäum ein Zeichen für die Stärke der Gemeinschaft.

hi/Mühldorfer Anzeiger

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