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Schwerwiegende Fehler an Tegernbachbrücke

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Gefährlich für Fußgänger: Teilweise ist bei der Tegernbachbrücke die Bewährung schon offen zu Tage getreten.

Neumarkt-St. Veit - Bei der turnusmäßigen Brückenprüfung stellte das Ingenieurbüro Rinner schwerwiegende Fehler an der Tegernbachbrücke fest, die eine Sanierung des Bauwerkes sinnlos erscheinen lassen.

Die Verkehrssicherheit für die Brücke für den Kraftfahrzeugverkehr ist zwar noch gegeben, jedoch kann für Personen die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden. Auf jeden Fall besteht dringender Handlungsbedarf, heißt es in dem Gutachten. Aufgrund dieses Feststellungsvermerks wurde das Ingenieurbüro Behringer, Mühldorf, für eine Studie für die Erneuerung dieser Brücke beauftragt.

In der jüngsten Bauausschusssitzung stellte Robert Sagstetter die vom Büro Behringer ausgearbeiteten Vorschläge dem Gremium zur Information vor. Da die Brücke den heutigen Verkehrsbelastungen nicht mehr gewachsen und an nahezu allen Stellen Schäden aufweise, empfahl er die Erneuerung in den kommenden zwei bis drei Jahren. Dazu hatte er Pläne für zwei Varianten mitgebracht, die er vorstellte und dabei die Vor- und Nachteile eines jeden Neubaus erläuterte.

Der Bauausschuss stand zuletzt vor der Entscheidung, ob der Tegernbach unter einer Stahlbetonbrücke oder Wellblechbrücke durchfließen solle. Die zu erwartenden Kosten gab der Ingenieur mit rund 228000 Euro für die Stahlbetonbrücke an, die Wellblechbrücke käme auf etwa 220.000 Euro. Auch die Brückenoberfläche mit vorgeschriebener Breite und zwei Bürgersteigen unterscheide sich bei den beiden Möglichkeiten nicht.

Was dann letztlich beim Bau- und Umweltausschuss die einstimmige Entscheidung erleichterte, war einmal die Tatsache, dass bei der Wellblechbauweise die Johannesstraße nur zwei Wochen gesperrt werden müsse, bei Stahlbeton betrüge diese Zeit mehr als acht Wochen. Zum anderen sei die Wellblechkonstruktion "pflegeleichter", bei Stahlbeton würden bedeutend mehr Erhaltungsmaßnahmen anfallen.

Wie Bürgermeister Erwin Baumgartner mitteilte, hat die Vorabstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt ergeben, dass eine Ausführung in Wellblech den Erfordernissen der Wasserwirtschaft und des Hochwasserschutzes entspricht und unterstützt wird. Grundsätzlich gibt es nach Auskunft des Bauamtes Rosenheim auch Zuschussmöglichkeiten. Jedoch müsse dies in Abhängigkeit mit der Ausführungsversion noch abgeklärt werden. Das Ingenieurbüro hatte die Wellblechkonstruktion vorgeschlagen, dem schloss sich der Bauausschuss einstimmig an.

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